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P0135 Lambdasonde

lupo1VC
  • Themenstarter
lupo1VC's

Guten Tag
Ich bin neu hier im Forum
Ich komme aus Bern (Schweiz), bin gelernter lkwmechaniker arbeite aber schon seit einiger zeit nicht mehr auf dem Beruf.

Heute ist eine Kollegen zu mir gekommen weil die Motorenleuchte an war.Ich habedie fehler ausgelesen und da wurde mir P0135 Beheizte Lambdasonde 1, Zylinderreihe 1 angegeben.
jetz mwine frage ist das diese Sonde beim Krümmer?
wie sind eure erfahrungen mit dem ersetzen dieser Sonde?
und wo bekomme ich diese am besten her?

Zum Auto:

VW lupo jg 7.03
Chassis nr WVWZZZ6XZ2B063340
Typennr. 1VC914
Hubraum 1390 cm3
leistung 44kw


Ich hoffeir könt mir da weiter helfen stehe da gerade einbischen vor dem Wald

Gruss



gelöschtes Mitglied

    Hallo,

    der Fehler P0135 ist ein Fehler im Heizstromkreis der Lambda-Sonde. Bevor Du die Lambda-Sonde wechselst, kontrolliere mal die Sicherung SB1, 10 A.

    Diese Sicherung ist für die Lambda-Sonden zuständig. Bei der Gelegenheit auch die Kabelführung der Sonde kontrollieren. Besser ist, die Spannung zu messen. Zuerst am Stecker, dann umittelbar an der Sonde die Isolierung etwas entfernen und die Prüfspitzen in die entsprechende Ader einstechen.

    Es könnte auch die Heizung in der L-Sonde defekt sein. Lässt sich mit einem Ohm-Meter messen.

    Die L-Sonde 1 ist die L-Sonde vor dem KAT. 5-poliges Kabel.

    Poste mal die Motor-Kenn-Buchstaben, sind drei Großbuchstaben. Findest Du in den Serviceunterlagen, auf der Zahnriemenabdeckung oder auf einem Aufkleber links im Kofferraum.

    Gruß Hans


    lupo1VC
    • Themenstarter
    lupo1VC's

    Hallo

    Danke für die wertvolle antwort, da ich heute abend wieder in die armee muss kann ich erst am wochenende weiteres sagen,
    Ich bedanke mich aber schon mal für die mühe.
    Werde am weekend mehr berichten.
    Gruss



    gelöschtes Mitglied

      Hi hi,

      bei mir kam der Fehler auch dauernd. Erst dachte ich, dass der Stecker kurz hinter der Sonde am Hitzeschutzblech vom Kat n Wackler hatte. Kontakte gereinigt, abgedichtet und lief wieder für ne Weile. Dann ging das Spiel wieder von vorne los, bis der ganze Eimer immer Zündaussetzer hatte, die komischerweise nicht im Fehlerspeicher hinterlegt waren. Kurzum: Bei mir ist ein Kontakt am Zündtrafo so vergammelt gewesen, dass kein Zündfunke kam, Zylinder 1 sporadisch immer anfing auszusetzen und der Motor genau den selben Fehler (P0135) im Speicher ablegte. Also falls du da nicht weiter kommst an der Sonde, dann mal die ganze Zündgarnitur von Trafo über Kabel bis Kerzen kontrollieren. Aber frag mich nicht, wie das mit der Selbstdiagnose der Lambdasonde zusammenhängt

      Viel Glück


      Wie es der Zufall so will, habe ich soeben in [Dieser Link ist nur für Mitglieder sichtbar], passend zu tacvbo seinem Beitrag, einen ähnlichen veröffentlicht. Da könnt Ihr sehen wie das dann so aussehen kann mit dem Anschluss am Zündtrafo. Ich persönlich drucke mir die Fehler die im Fehlerspeicher hinterlegt werden immer aus und lösche diese dann. Danach beobachte ich ob der Fehler wiederkommt und in der Regel kommt er nicht wieder und es war einfach nur eine Fehlmessung eines Sensors.


      lupo1VC
      • Themenstarter
      lupo1VC's

      Hallo Leute
      Danke für die Tipps aber da ich das Auto dieses Weekend auch nicht beimir hatte kann ich leider immer noch nicht mehr berichten.
      Was ich noch weiss das der Fehler manchmal kommt und wenn ich ihn dann lösche kommt er für eine unbestimmte Zeit nicht mehr. Dies denke ich würde ja für einen wackel kontakt sprechen.
      Als ich unter das Auto geachaut habe habe ich die Sonde nicht gesehen ist diese noch ein bischen versteckt?
      Diese Somde vor dem kat ist das nicht diese im Kollektor? (Sorry die blöde frage)
      vielen dank für die vielem Antworten ihr seit spitze
      gruss


      gelöschtes Mitglied

        Hi,

        das mit der Motorkontrolleuchte war bei mir auch so. Wie gesagt, mal den Stecker kontrollieren und auf Kondensat/Korrosion prüfen. Dann eine Widerstandsmessung an der Heizwendel vornehmen. Wenn es noch die originale Sonde ist, dann sind braun/rot und weiß/rot deine beiden Kabel der Wahl. Frag mich nicht, wie hoch der Widerstand sein muss, ist er unendlich ist deine Heizwendel gebrochen, ist er 0 stimmt auch etwas nicht. Wenn du das ausschließen kannst, dann Fehlerspeicher löschen und den Stecker wieder feste zusammenstecken und in die Halterung einclipsen.
        Wenn das nichts gebracht hat, würde ich die Zündkerzen, Kabel und den Zündtrafo kontrollieren und neue Kerzen verbauen bzw. die Kontakte von Kabel und Trafo reinigen.

        Der Stecker befindet sich in einer Plastikhalterung neben dem Hitzeschutzblech vom Krümmer (Kollektor). Im Krümmer steckt dann auch die Vorkatsonde.








        Lage der Vorkatsonde und des Steckers
        Viel Glück


        gelöschtes Mitglied

          Hallo,

          bezüglich der Fehlerbilder an den Lambda-Sonden und auch wegen des Widerstandes der Heizung gibt es bei Bosch eine Info.

          Habe ich vor einiger Zeit mal gelesen. Google mal danach.

          Gruß Hans

          Wegen des Widerstandes der Heizung schreibst Du ...... ist er 0 dann stimmt etwas nicht ...... Ich verbessere ungern, es muss heißen, ist der Widerstand unendlich, dann ist die Heizung defekt

          Null Ohm wären ideal.


          gelöschtes Mitglied

            Ich glaube, was du meintest ist das hier:[Dieser Link ist nur für Mitglieder sichtbar]

            Die Prüfungen kann er aber nicht bewerkstelligen, weil er keine Prüfsonden hat und mit den Prüfspitzen in Kabel zu stechen halte ich persönlich für nicht so gut, da es so zu Korrosion und Beschädigung der Litze kommt.

            Wenn R=0 dann hätte die Heizwendel n Kurzen und wäre auch kaputt.
            Was du meinst ist bei normalen Leitern erwünscht. Also gilt wie in meinem Vorpost:

            R gegen unendlich = Heizwendel gebrochen, kein Kontakt
            R gegen 0 = Heizwendel hat Kurzschluss, glüht nicht sondern ballert dir die Sicherung raus.



            gelöschtes Mitglied

              Hallo,

              das nur der Heizwendel einen Kurzschluss gegen Null Ohm haben könnte ist von der Konstruktion her kaum möglich.
              Der Heizwendel hat einen endlichen Widerstand, dieser wird begrenzt durch die Zuleitungsdrähte.
              Natürlich haben die Zuleitungsdrähte ebenfalls einen endlichen Widerstand. Dieser ist aber sehr niederohmig und kann mit den gängigen Ohm-Metern oder Messgeräten auch noch kompensiert werden.

              Sollten Null Ohm gemessen werden, dann ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass die beiden Zuleitungsdrähte miteinander Kontakt haben. Der Heizwendel selber nicht, dieser hat an jeder Stelle seiner Länge einen anderen endlichen Widerstandswert.

              Sollten sich entgegen der konstruktiven Ausbildung dieser Heizwendel elektrisch gesehen, verkürzt haben ...... doppelt oder 3-fach usw. geschlagen haben, dann reduziert sich der gemessene Wert auf die Hälfte oder ein Drittel. Es ist nahezu eine lineare Beziehung.

              Selbst wenn der Heizwendel einen sogenannten Masseschluss hat, kann man an beiden Enden endliche Widerstandswerte auch gegen Masse messen.

              Je nach dem an welcher Stelle der Masseschluss auftritt, löst die Sicherung aus. Das heißt, wird der reale Widerstand immer kleiner wird bei gleichbleibender Spannung der fließende Strom immer größer ... bis zur Auslösung der Sicherung ( Ohm´sche Gesetz ). I = U:R

              Bei dem ganzen Vorgenannten kommt noch hinzu, das der Heizwendel bei Stromfluss sich erwärmt und diese Erwärmung zu einer Widerstandsänderung führt.
              Dies wiederum ändert den Stromfluss. Ist stark vom verwendeten Material der Heizwendel abhängig.
              In diesem Zusammenhang erspare ich mir eine Erläuterung z.B. über spez. Leitwert, spez. Widerstand, Temperatur-Koeffizienten usw. usw.

              Kommen wir zurück zur Lambda-Sonde:

              Es führt nur ein Weg zum Erfolg, vernünftig messen oder aber ab zur Werkstatt.

              Gruß Hans


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