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Lupo springt nach längerer Standzeit an und geht w

Speed Freak
  • Themenstarter
Speed Freak's

Hallo

mein erster Beitrag hier.
Habe einen Lupo (glaube AUC, 1l/50PS Bj. 2001) in Betreuung der vermutlich zunehmend mehr Pflege braucht, deswegen hab ich mich gleich angemeldet.
Gehören tut er meiner Freundin, ich fahre ihn nur gelegentlich.

Aktuell ist er irgendwo bei 85000km und hat bisher eigentlich keine Probleme gemacht (vor ~4 Jahren mit 35000km gekauft).

Anfang des Jahres hatte er ein Problem mit schwankendem Leerlauf und dauerndem absterben beim anfahren.
Daraufhin hab ich ihm einmal neue Kerzen (originale NGK) und einen neuen Luftfilter (Mahle oder Mann) gegönnt weil das sowieso einmal nötig war.

Da ist mir das Problem zum ersten mal aufgefallen, er ist sofort angesprungen, dann ist die Drehzahl abgefallen und er ist wieder ausgegangen. Zweiter Startversuch - alles normal... Bis auf die schwankende Drehzahl.

Dann gings weiter in die Eingeweide.
Ölwechsel stand auch an, also Öl und Ölfilter neu und dann hab ich die Drosselklappe abmontiert.
Fehler für schwankenden Leerlauf gefunden, Drosselklappe war auf der Rückseite voll mit Rotz...
Nach dem reinigen lief er dann wunderbar mit konstanten 800u/min und ließ sich auch wieder normal anfahren ohne dass man ihn dauernd abwürgt.

Soweit alles gut, das Problem beim starten trat vorerst auch nicht mehr auf.


2 Monate später dann wieder, angestartet, Drehzahl sackt ab, Motor stirbt ab.
Diesmal ließ er sich aber nicht soort wieder starten.
Hätte es fast schon aufgegeben und beim letzten Versuch sprang er wieder ganz normal an

Dann war wieder lange ruhe, jetzt scheint das Problem aber regelmäßig aufzutreten.
Nach längerer Standzeit springt er an, Drehzahl sackt ab. Manchmal fängt er sich wieder, manchmal stirbt er ab und braucht einen 2. Versuch bei dem er bisher immer normal angesprungen ist.

Sobald er läuft ist alles in Butter, funktioniert wie am ersten Tag.


Kennt jemand dieses Problem? Evtl. ein bekanntes Leiden wie das gebrochene Thermostatgehäuse, der sich von der Welle lösende Wasserpumpenrotor oder die zugesiffte Drosselklappe?


Und bevor ichs vergesse, Benzinpumpe surrt munter vor sich hin wenn man die Türe öffnet.




gelöschtes Mitglied

    Hallo,

    es tun sich zur näheren Beurteilung einige Fragen auf:

    1.) Sind die neueren Startschwierigkeiten auch wenn der Motor seine Betriebstemperatur hat ?.

    2.) Beim Öffnen der Fahrer- oder Beifahrertüre sollte die Kraftstoffpumpe für zwei Sekunden anlaufen. Läuft sie länger, hat sich der Benzindruck auf Null abgebaut.

    3.) In der Nähe der Drosselklappe sitzt der Kraftstoff-Druckregler. Ist der Unterdruckschlau noch dicht und auch aufgeschoben ?

    4.) In solch kurzen Abständen eine zugesiffte Drosselklappe ist weiter zu beobachten. Wie sieht der Ölverbrauch aus ?

    5.) Evtl. könnte das AGR-Ventil, mechanischer Teil, hängen ....... ( versiffte Drosselklappe deutet auf eine Ölverbrennung hin ) Wenn das Kegelventil in offener Stellung hängt, werden dem Motor nahezu 50 % seiner Abgase wieder zugeführt ...... dürfte dann Startschwierigkeiten geben.

    6.) Leuchtet die gelbe MIL und ist der Fehlerspeicher mal ausgelesen worden ?

    7.) Wenn die Startschwierigkeiten nur bei kaltem Motor auftreten, könnte der Doppel-Kühlmittel-Temperaturgeber nicht die richtigen Information liefern. Das Schadensbild wäre dann ähnlich.

    8.) Letztlich könnte der Kraftstoff-Druckregler nicht mehr richtig arbeiten weil der Anfangsdruck sich erst aufbauen muss um den Motor zu starten. Kraftstoffdruck kann man prüfen.

    9.) Beide Luftfilter mal auf Verunreinigung geprüft ?

    Es gibt noch eine ganze Reihe anderer Möglichkeiten, das würde aber hier im Moment zu weit führen.

    Gruß Hans


    Speed Freak
    • Themenstarter
    Speed Freak's

    Hallo Hans,

    danke für die Antwort.
    Ich probier einmal die Gegenfragen zu beantworten.

    1) Problem tritt idr. nach längerer Standzeit auf, entsprechend ist der Motor dann zumindest nicht mehr betriebswarm.
    Probleme waren damals bei um die 0°/Schneefall und jetzt bei aktuellen 30-35° Umgebungstemperatur.

    2) Benzinpumpe surrt wie immer recht munter dahin, mehr als 2sek würde ich dem Gefühl nach nicht sagen, kann ich aber in Zukunft einmal genauer darauf achten.

    3) Prüfe ich am Abend

    4) Die Drosselklappe war bei ~80000km zugesifft und davor (ab 35000km kenne ich die Geschichte der babyblauen Perle, vormals Rentnerfahrzeug) wohl noch nie demontiert - ich hab sie 1x gereinigt, wieder draufgebaut und dort sitzt sie seit Anfang des Jahres unverändert.
    Standgasproblem wurde dadurch behoben, Startproblem ist mir zum ersten Mal VOR der Demontage der Drosselklappe aufgefallen und besteht weiterhin unverändert, aber bisher nur sporadisch mit zunehmender Häufigkeit.
    Ölverbrauch geht gegen 0, also im Ölwechselintervall (mach ich einmal Jährlich) musste ich noch nie nachfüllen.

    5) AGR... Kann man den Müll irgendwie einfach "Optimieren"?
    Bei meinem T4 hab ich da nach der Reinigung vom Ansaugtrakt ein "Optimierungsblech" zwischen AGR Zuleitung und Ventil gebaut - geht das evtl. beim Lupo auch so einfach oder zickt da die Elektronik rum?
    Ich werde jedenfalls bei Gelegenheit einmal ein Auge drauf werfen.

    6) Leuchten tut nichts, Fehlerspeicher auslesen ist beauftragt (Freundin fährt am Heimweg von der Arbeit zum ÖAMTC und lässt sich die Liste mitgeben falls was drinnensteht)

    7) Müsste man vermutlich während dem misslungenen Startvorgang mitloggen um eine Diagnose zu stellen?!
    Oder kann man den auch mit dem Multimeter ausmessen?
    Der Doppelgeber dürfte ziemlicher Müll sein, der Arosa meiner Mutter hatte auch schon eine ausgefallene Temperaturanzeige und mein T4 fängt auch gerade mit dem Mist an.

    8) Wie? Auslesen? Hab leider (noch) keine Gerätschaften dafür. Ist aber in Planung.

    9) Luftfilter hab ich anfang des Jahres neu reingegeben, gleich wie Zündkerzen, Ölfilter und Öl.


    Hab im T4 Forum den Hinweis bekommen, dass es helfen könnte die Drosselklappe neu anzulernen.


    LG Michael



    gelöschtes Mitglied

      Hallo Michael,

      vielleicht geht ja etwas aus dem möglichen Fehlerbericht hervor.

      Zum "totlegen" der AGR ist zu sagen , dass dies gehen würde, aber damit erlischt die Betriebserlaubnis und das Finanzamt ermittelt wegen Steuerhinterziehung. So wie der TÜV neuerdings arbeitet ( Der Prüfer bringt den Motor auf einen höhere Drehzahl und misst dann den Stickoxyd-Wert ) sollte schon alles ok sein. Im Mai wurde bei meinem Lupo so die AGR geprüft. Denke, die Jungs kennen auch die Tricks.

      Die AGR arbeite im Normalfall nicht in den unteren und oberen Drehzahlen. Wenn das Kegelventil hängt, wird aber dem Motor in den unteren Drehzahlen mehr unverbranntes Abgas zu geführt ...... er kommt dann zu unregelmäßigem Motorlauf stottern.

      Viel wichtiger scheint der Doppeltemperaturgeber zu sein. Doppelt, weil einmal die Anzeige im Cockpit von diesem bedient wird und der zweite Teil des Gebers liefert dem Motorsteuergerät Werte um die Kraftstoffanreicherung des Gemischs bei kaltem Motor sicher zu stellen ( Verlängerung der Einspritzdauer welche mit zunehmender Erwärmung des Motors wieder zurück genommen wird )

      Natürlich kann man die Widerstandswerte des Gebers messen.....da die Werte aber temperaturabhängig sind, müsste man die Werte bei bestimmten Temperaturen messen.

      Da der Geber mit neuer Dichtung und Befestigungsklammer etwa 12 EUR kostet und in einer guten halben Stunde gewechselt ist, lohnt der ganze Messaufwand nicht.

      Es gibt natürlich noch die Möglichkeit, dass der Doppelgeber für den Saugrohrdruck und Saugrohrtemperatur fehlerhaft arbeitet. Dies ergibt ein ähnliches Fehlerbild.Da müssten aber Fehlercodes, sporadisch, im Fehlerspeicher abgelegt sein.

      Warte mal die Auslesung des Fehlerspeichers ab. U.U. sind ja Fehler abgelegt.

      Sind Zündaussetzer zu beobachten ? Motorwäsche kürzlich durch geführt .... mal die Zündkabel am Zündtrafo der Reihe nach abziehen und wieder aufstecken. Grünspan zu sichten wäre nicht ganz gut.

      Die Drosselklappe sollte nach Arbeiten an ihr, neu angelernt werden. Nach
      und nach im Verlaufe einiger Kilometern mit wechselnden Pedalstellung, lernt
      sie sich auch selber wieder an ....dauert nur etwas.

      Poste mal bitte, ob etwas im Fehlerspeicher abgelegt war.

      Gruß Hans


      Hallo Michael,

      da Du bereits die wichtigsten Komponenten für einen reibungslosen Motorbetrieb gewechselt hast, vermute ich folgendes:

      Du fährst viel Kurzstrecke, dadurch verunreinigt sich Dein Motor durch die Abgasrückführung (AGR) sehr viel schneller als normal und somit würden sich auch die Startprobleme erklären. Also aus meiner Sicht ist wieder die AGR schuld. Baue den Luftfilter ab und guck Dir die AGR einmal genauer an (von oben und von unten). Gern kannst Du auch Bilder machen und sie hier posten, dass ist immer interessant zu sehen.

      Sollte es doch nicht an der AGR liegen, nimm Dir bitte die Zeit und lese Dir meine Geschichte zur Startproblematik bei meinem Lupo durch und erfahre darin was letztendlich bei mir das Problem war und wie ich es beheben konnte:

      • [Dieser Link ist nur für Mitglieder sichtbar] (http://goo.gl/WI6QZj)?
      • [Dieser Link ist nur für Mitglieder sichtbar] (http://goo.gl/bQcULN)?
      • [Dieser Link ist nur für Mitglieder sichtbar] (http://goo.gl/O9oXwH)?

      Um es kurz zusammenzufassen. Bei mir war der Kraftstoff das Problem. Ich denke aber, dass hat mit den besonderen Umständen meines Lupos zu tun (er fährt mit Autogas), könnte aber natürlich auch bei euch weiterhelfen, mal über ein oder zwei Monate mit dem von mir empfohlenen Kraftstoff zu fahren und zu schauen, ob sich die Lage verbessert oder spürbar verändert, wundern würde es mich nicht. Was auf jedenfall helfen kann ist den Kraftstofffilter zu wechseln. Der kann über die Jahre doch gern mal seine Grenze des machbaren erreichen. Erstens kostet dieser Kraftstofffilter nicht viel und zweitens lässt er sich ganz einfach von selbst wechseln, ohne Spezialwerkzeug.

      Zu den Tipp vom Hans Lupo mit dem Kühlmitteltemperatursensor: Denke ich eher nicht das es daran liegt. Wenn Du meinen entsprechenden Beitrag dazu liest, wirst Du sehen das man dies auch im vorhinein schon feststellen kann, ob es daran wirklich liegen kann oder nicht. Also bitte unbedingt einmal durchlesen, damit Du dir ein umfassenderes Bild machen kannst.

      Bezüglich AGR:[Dieser Link ist nur für Mitglieder sichtbar]

      Da findest Du alle Beiträge wo wir hier im Lupotreff Forum bereits darüber debattiert haben. Ich habe meine AGR schon seit vielen Jahren optimiert und es war das beste was ich meinem Lupo antun konnte. Bitte klick dich da einfach mal durch die ganzen AGR Themen durch und bilde Dir deine eigene Meinung.

      Damit wir alle in Zukunft noch besser und genauer unseren Mitgliedern weiterhelfen können, wäre es hilfreich, wenn Du uns mitteilen könntest, ob Dir unsere Hilfe eventuell zu ausführlich, zu ungenau, nicht zielführend genug oder genau richtig erschien. Über ein kleines und kurzes Feedback Deinerseits würde ich mich da sehr freuen.


      Speed Freak
      • Themenstarter
      Speed Freak's

      Danke für die ausführlichen Antworten.

      Bitte nicht wundern über die kurze Antwort jetzt, Erklärung ist weiter unten zu finden.

      - Fehlerspeicher wird vermutlich erst morgen ausgelesen, heute wäre 45min warten angesagt gewesen bis jemand frei ist der sich darum kümmert.
      - Ich selbst hab keine Lust mehr auf herumschrauben

      Grund:
      1) Bei der Heimfahrt von der Arbeit hab ich einem Motorradfahrer geholfen das Moped aus dem Graben zu bekommen
      2) 2km weiter wollt ich mir die Hände waschen und sehe, dass mein Motorrad Öltropfen verliert (Yamaha RD350, 30 Jahre altes 2-Takt Moped)
      Somit war "Rückholaktion im VW Bus" und kurze Fehlersuche angesagt - der Simmerring der 2-Takt Ölpumpe ist undicht geworden und hat mir das 2-Takt Öl ins Getriebe statt in den Motor geördert.

      Und damit gleich zum Feedback - bitte gerne sehr ausführlich.
      In meiner Freizeit bau ich vom alten seltenen 2-Takter bis zum modernen Rennmotorrad alles auseinander und wieder zusammen.
      Autos sind da eher einfacher aufgebaut, nur halt mehr Elektronik mit der ich nicht vertraut bin.
      Beruflich bin ich Konstrukteur für Einlass und Auslasssysteme am Verbrennungsmotor, dazu gehört leider auch die Abgasrückführung.
      Von daher ist mir das Zeug und dessen Auswirkung auf den Motor bekannt
      Nur kümmere ich mich idr. um Vorauslegungen und Prototypen, weniger darum wie man verhindert, dass der Kunde das Zeug stillegen *hust* optimieren kann


      Also bitte nicht denken, dass ich mich nicht mehr Interessiere, könnte etwas dauern, dass ich zum schrauben komme.


      gelöschtes Mitglied

        Hallo Michael,

        vielen Dank für die ausführliche Rückmeldung. Es wäre von Nutzen fürs Forum, wenn Du gelegentlich die Fehlerursache posten könntest.

        Gutes Gelingen.

        Gruß Hans


        Speed Freak
        • Themenstarter
        Speed Freak's

        Soooo, weiter gehts...

        Hab mich einmal um die blaue Perle gekümmert.

        Noch kurz zum Nutzungsverhalten:
        Meine Freundin fährt jeden Tag damit zur Arbeit (10km).
        Gelegentlich fahr ich ihn auch auf "mittellängeren" Strecken, z.B. am Sonntag ~180km oder auch schon nach Polen - dort wo der Bus nicht in die Hotelgarage passt und ich ihn sicher nicht im Freien stehen lasse
        Ansonsten muss eher der T4 für Langstrecke herhalten.
        Sie hat eher die Angewohnheit ihn im unteren Drehzahlbereich zu fahren, Frauentypisch zum Teil auch mal für meinen Geschmack zu tief, allerdings scheut sie gelegentlich auch nicht "dezent höhere" Drehzahlen.
        Wenn ich ihn 1x pro Woche fahre wird das Motörchen entrußt

        1) Motorölstand, unverändert seit dem Ölwechsel vor ~5000km (perfekt mittig am Ölstab), Öl optisch unauffällig wie es sich am Benziner gehört.
        Lupo natürlich eben abgestellt, Öl warm, Motor davor ~15min nicht gelaufen.

        2) Zündkerzen:
        Optisch 1A, dunkle Basis, rehbraune Elektrode.
        Also ist mit der Einspritzanlage im Normalbetrieb schon einmal alles in Ordnung.
        Der ÖAMTC Techniker meinte die sei ungewöhnlich verölt, aber macht euch selbst ein Bild und bildet eure Meinung.
        Ich hatte jedenfalls vor 2 Monaten Kerzen von einem Motor in der Hand, der durch einen Haarriss in der Zylinderbeschichtung 1l Öl/250km gefressen hat (mein Rennmotorrad) - die sahen definitiv anders aus
        Stellvertretend nur eine, die anderen unterscheiden sich nicht)





        3) Zündkabel:
        Alle 4 Stecker in 1A Zustand, stellvertretend wieder eines:



        4) Luftfilter ab und erster Fund...
        Die Verbindungsmuffe von Luftfilterkasten zu Drosselklappe ist undicht.
        Das Öl, das aus der Kurbelgehäuseentlüftung kommt rinnt daran vorbei ins Freie.
        Das Öl selber glänzt zwar, hat aber die Konsistenz von Schuhpaste, was auf geringen schleichenden Austritt hinweist.
        Nicht schön, aber ich halte es für unwarscheinlich, dass der Fehler davon kommt.
        Zum einen sitzen im Luftfiltergehäuse keine Sensoren die davon beeinflusst werden, zum anderen dürfte der Unterschied zwischen verdrecktem und neuem Luftfilter einen größeren Unterschied ausmachen als wenn er da etwas Falschluft zieht.
        Dennoch, sitzt diese Muffe bei euch stramm oder eher locker?






        5) Luftfilter udn Gehäuse selber: Dicht, sitzt alles und Filter zeigt noch keine Verunreinigung.
        Rückschlagventil der Motorentlüftung funktioniert, im Luftfilterkasten befindet sich eine unauffällige Menge Öl bzw. eher nur ein leichter Schmierfilm.

        6) Drosselklappe ab und umgedreht.
        Davon hab ich jetzt kein Bild, aber da gabs Erwartungsgemäß kaum was zu sehen.
        Zwar hatte sich schonwieder (innerhalb von 5000km) ein minimales Dreckrändchen gebildet, aber wirklich nur minimal.
        Nach AGR sah es dagegen im Saugrohr aus, da besteht definitiv Optimierungsbedarf.
        Zwar sah es in meinem T4 schlimmer aus, allerdings hat der ab dem AGR Ventil keine Sensorik mehr die davon beeinflusst wird.
        Bis auf eine etwas schlechtere Zylinderfüllung hat es dort also keine Auswirkung.






        7) Letzteres führt mich zu meinem Hauptverdächtigen.
        Saugrohrtemperatur/Druckgeber.
        Der Kollege hat doch recht massiven Einfluss auf die Gemischbildung und könnte beim ersten Startversuch durch den Dreck der oben klebt zu träge reagieren oder kurzfristig falsche Werte liefern.

        Deswegen wurde er gereinigt, ob das Problem jetzt weg ist werde ich morgen erfahren.



        8) Restliches: Keine Auffälligkeiten. Unterdruckschläuche und andere Schläuche alle dicht, nichts aufgerieben.

        9) Im Fehlerspeicher erwartungsgemäß gähnende Leere.
        Von daher geb ich nicht zu viel Hoffnung auf ein hängedes AGR Ventil - das hat nämlich einen Hubgeber der dem Motor die Position zurückmeldet und wenn die nicht zur von der Software erwarteten Position passt gibts einen Eintrag im Fehlerspeicher. Scheint nicht der Fall zu sein.


        AAAAAAAAAAAABBBBER, wichtige Frage.
        Wenn man den Motor abstellt zischt es - der Unterdruck aus dem Bremskraftverstärker entweicht.
        Ist das normal? Eigentlich sollte da ja ein Rückschlagventil verbaut sein, das den Unterdruck im Idealfall dauerhaft hält solang man nicht auf die Bremse tritt.
        Mir wäre das vorher noch nie aufgefallen.
        Bremskraft ist aber unverändert vorhanden.

        Weitere Ideen?


        Übrigens, dass die bei der Abgasuntersuchung am Benziner durch die Stickoxidmessung ein optimiertes AGR System erkennen stimmt so nicht.
        Am (Saugrohreinspritzer) Benziner ist die Abgasrückführung nicht zur NOx Reduktion sondern zur Verbrauchsreduktion gedacht.
        Im Betriebspunkt mit maximaler Leistung fettet man das Gemisch üblicherweise etwas an um die Abgastemperatur niedriger zu halten (mageres Gemisch = effizient, aber heiss).
        Würde man nicht anfetten, müsste man teure Werkstoffe für Ventile und Krümmer verwenden damit die Temperaturen an die 1000° aushalten.
        Bläst man ihm in diesem Lastbereich inertes Abgas dazu senkt sich die Abgastemperatur ebenfalls und man muss nicht mit zusätzlichem Benzin "kühlen" - somit reduziert sich der Verbrauch.
        NOx Emissionen sollte ein Saugrohreinspritzer sowieso kaum aufweisen, das ist ein Problem von Dieselmotoren die dauerhaft "mager", also mit Luftüberschuss fahren, da ist zu einem die Temperatur gegeben, die benötigt wird damit Stickstoff zu NOx reagiert, zum anderen ist durch den Luftüberschuss auch Sauerstoff vorhanden, der sich an den Stickstoff binden kann.
        Gleiches gilt für Direkteinspritzende Benziner die im Teillastbetrieb mit Schichtladung, also ebenfalls magerem Gemisch fahren (macht man aber wegen dieser Problematik schon nicht mehr)

        Hoffe das ging jetzt nicht zu weit in die Theorie rein


        gelöschtes Mitglied

          Hallo Michael,

          dann hast Du ja nun eine Baustelle "eröffnet". In meinem ersten Beitrag habe ich schon auf die Fehlermöglichkeit durch den Doppelgeber für den Saugrohrdruck und die Saugrohrtemperatur hingewiesen .

          Bei dem auf dem Bild zu erkennenden Verölungsgrad dürften die beiden Geber fehlerhaft arbeiten.

          Du wirst es schon richten. Denke, dass Du das Augenmerk auf die Kurbelgehäuse-Entlüftung legen musst.

          Ist mal zu viel Motoröl eingefüllt ?

          Der AUC - Motor hat ab 2001/2002 eine Zylinderkopf-Querbelüftung um die Bildung von Ölschlamm und Ölemulsionen in der Kurbelgehäuse-Entlüftung zu verhindern bzw. zu mindern. Der Inhalt der Kurbelgehäuse-Entlüftung wird ja der Verbrennungsluft wieder zugeführt und darf nicht ins Freie gelangen ... ebenso wie die Tankentlüftung.

          Die Zylinderkopf-Querbelüftung ist an dem 4. Schlauch welcher am Luftfilterkasten angeschlossen ist, zu erkennen. Die Querbelüftung verhindert halbwegs zuverlässig das Einfrieren der Inhalte der Kurbelgehäuse-Entlüftung ( Öl-Emulsionen ) und somit einen kapitalen Motorschaden bei den Lupo-Motoren. D.h. der ganze "Ölsud" in der Kurbelgehäuse-Entlüftung wird zuverlässig stark vermindert.

          Treten beim Abstellen des Motors zischende Geräusche auf, so sind diese ein Zeichen für sich abbauenden Unterdruck. Fühlt sich das Bremspedal nach einer Weile Motorstillstand beim Treten sehr hart an und senkt sich beim Anlassen des Motors, hatte sich der Unterdruck völlig abgebaut.

          Dieser verlorene Unterdruck ist beim Motorstart erst wieder auf zu bauen.

          Der Kraftstoffdruckregler arbeitet beim Anlassvorgang mit diesem Unterdruck und beeinflusst damit das Startverhalten.

          Hier in Kürze die Wirkungsweise des Kraftstoffdruckreglers im LUPO:

          Der Druckregler sitzt vor dem Kraftstoffverteiler und reguliert den Kraftstoffdruck zu den Einspritzventilen. Er ist mit einem Unterdruckschlauch mit dem Drosselklappengehäuse verbunden und erhält so Informationen über den Unterdruck im Ansaugkrümmer. Ist der Unterdruck im System hoch ( Leerlauf, Startphase ) , wird der Kraftstoffdruck gering gehalten. ( etwa bei 1,5 -2 bar ) . Erhöht sich die Motordrehzahl, verringert sich der Unterdruck und dies bewirkt, dass sich der Kraftstoffdruck ( auf etwa 3 bar ) erhöht. Da bei undichtem Unterdrucksystem, also bei geringem oder gar keinem Unterdruck, mit vollem Kraftstoffdruck Kraftstoff >3 bar eingespritzt wird, entsteht ein Kraftstoff-Überschuss welcher das Startverhalten des Motors negativ beeinflusst.

          Das Motorsteuergerät "dosiert" in der Kaltstartphase nicht die Menge des Kraftstoffes sondern verlängert nur die Einspritzzeit. Diese wird mit zunehmender Erwärmung des Kühlmittels zurück genommen.

          Gemessen wird die Kühlmitteltemperatur mit dem von mir erwähnten Kühlmittel-Doppel-Temperaturgeber. ( Ein Teil bedient das Cockpit zur Temperaturanzeige, der andere Teil bedient das Motorsteuergerät ) Auch hier könnte ein fehlerhaftes Arbeit des Gebers vorliegen.

          Sehr häufig geht der Unterdruck - Anschluss am Bremskraftverstärker undicht. Meist auf der Unterseite. Diesen stabilen Unterdruckschlauch mit Rückschlagventil gibt es als Ersatzteil. Bitte alle Unterdruckleitung auf Dichtheit prüfen.

          Bezüglich der Thematik der AGR bei den LUPO-Motoren antworte ich in einem gesonderten Beitrag ..... der vorliegende Beitrag würde mit diesem Inhalt zu lang werden. Dazu habe ich schon einige Male in verschiedenen Foren bzgl. der LUPO-Motoren etwas geschrieben. Ich fasse dies mal zusammen und antworte damit auf Deine Ausführungen bzgl. der AGR.

          Ich hoffe, dass ich meine Ausführungen allgemein verständlich gehalten habe.

          Wurde der Fehlerspeicher bereits ausgelesen ?. Bzw. eingetragene Fehler mal gelöscht ?


          Gutes Gelingen

          Gruß Hans



          Speed Freak
          • Themenstarter
          Speed Freak's

          Hallo Hans,

          Erstes Ergebnis heute: Lupo springt normal an.
          Allerdings seh ich das noch nicht als Bestätigung, dass das Problem weg ist, die Zeit wirds zeigen.

          Was ich gestern Abend vergessen habe, Wassertemperatur kommt (betriebswarm) eine plausible Temperatur im Steuergerät an.
          Muss mich da auf die Aussage des Mechanikers verlassen dem ich per ausgedrucktem E-Mail mitgeteilt habe was er nachschauen soll.

          Fehlerspeicher ist leer und war auch immer schon leer.
          Seit der Lupo in der "Familie" ist wurde er glaub ich 2-3x ausgelesen, nie war was hinterlegt und es wurde auch mienes Wissens nie was gelöscht.

          Öl wurde nie zu viel eingefüllt, das halte ich immer mittig am Messstab (wie beschrieben, Motor warm, 15min abgestellt, dann gemessen)


          Bremskraftverstärker schau ich mir an, danke für den Tipp.


          gelöschtes Mitglied

            Hallo Michael,

            vielleicht interessiert es Dich. Da findest Du alles mit Ersatzteil-Nr. für den Lupo u.a.
            [Dieser Link ist nur für Mitglieder sichtbar]

            Klick Dich mal durch.

            Gruß Hans


            Speed Freak
            • Themenstarter
            Speed Freak's

            Super, danke!
            Kann ich mir gleich die richtigen Teile raussuchen und muss den Kolegen im Autohaus nicht am Bildschirm zeigen wie sie ihre Arbeit zu machen hätten...

            Kleines Update noch, Problem besteht weiter.
            Gestern sogar so schlimm, dass er erst beim 5. Versuch angesprungen ist.
            Also immer kurz angesprungen, wieder ausgegangen, angesprungen, ausgegangen bis er dann einmal hochkam mit der Drehzahl, dann lief er wieder einwandfrei.

            Außerdem hab ich einmal ein neues Hosenrohr incl. Flexrohr bestellt.
            Das Flexrohr selbst bläst nämlich ziemlich.
            Ich schließe aber aus, dass das den Fehler verursacht, die Lamdasonden sind beim Kaltstart ja noch nicht auf Betriebstemperatur.


            gelöschtes Mitglied

              Hallo Michael,

              ja, wenn vor dem Kat etwas undicht ist, dann wird ja das Gemisch angefettet. Die Sonden werden schon beim Motorstart elektrisch beheizt .... ist nun das Flexrohr "undicht", dann simuliert dies der Sonde einen Sauerstoff-Überschuss und das Gemisch wird weiter angereichert usw.

              Eine Undichte vor dem Kat zeigt sich meist im Mehrverbrauch von 1-2 Liter, weil das Motorsteuergerät aufgrund der Sonden-Informationen das Gemisch immer anreichert.

              Beim Lupo wird die "Anreicherung" durch Wegnahme von Verbrennungsluft "geregelt ". Es erfolgt keine Mehrdosierung an Kraftstoff.

              Das Programm ist etwas gewöhnungsbedürftig. So langsam komme ich damit klar. Gut ist auch, dass man die Skizzen ausdrucken kann und dem "Freundlichen" dann zeigen kann, was man meint Ist auch soweit für andere VW-Fahrzeuge zu verwenden.

              Soweit ich vermute, kommt dieses Programm aus Russland.

              Schönen Sonntag noch

              Gruß Hans

              PS.: Verfügst Du über die Stromlaufpläne des AUC ?


              Speed Freak
              • Themenstarter
              Speed Freak's

              Hallo Hans,

              habe die kompletten Reparaturleitfäden von VW für die Kiste.
              Erwin ist eine super sache

              Über die Folgen von Falschluft bin ich mir im klaren - wir stimmen Motorräder mit Hilfe einer Breitbandsonde ab, entsprechend sind mir die Regelkreise bekannt.
              Wie gesagt, ich glaube aber nicht, dass die Lamdasonden beim Schlüssel umdrehen schon Auswirkungen auf die Gemischbildung haben.

              Zum einen brauchen die auch mit Vorheizung 10-20sek bis sie auf Betriebstemperatur sind, zum anderen braucht der Kat auch etwas bis er auf Betriebstemperatur ist, davor arbeitet er garnicht.
              Von daher glaube ich, dass die Lamdasonden in den ersten 2-3min vom Steuergerät "ignoriert" werden.
              Egal, wird sowieso bald neu gemacht, die Kiste braucht im Oktober wieder TÜV und der "sound" ist auch etwas eigenartig mit dem Loch


              Heut hab ich mich einmal auf Neuland begeben, konnte mit einer VCDS Vollversion ans Auto.
              Da hab ich gleich einmal die Drosselklappe neu angelernt und das AGR Ventil gecheckt.
              Alles im grünen Bereich, keine Fehlereinträge.
              Kühlwassertemperatur war auf plausiblen 30° nach 10m Fahrt und sowohl Saugrohrtemperatur als auch Druck haben Sinn ergeben (26° und Umgebungsluftdruck bzw. bei laufendem Motor im Standgas wesentlich niedriger).

              Lupo sprang danach gefühlt etwas williger an.
              Mal schauen, ob sich was am Problem geändert hat wenn die Chefin morgen zur Arbeit fährt.


              Edit:
              Gestern nach der VCDS Aktion ist meine Freundin noch was holen gefahren (~4km gesamt), alles in Butter.
              Heute Früh startet sie an und kann nur ihre Schilderung weitergeben.
              Motor angesprungen, abgestorben, angesprungen, rückwärts gefahren, abgestorben, angesprungen, 500m gefahren, dann ging die gelbe Motorwarnlampe an.

              Zur Arbeit ist sie dann trotz gelber Leuchte gekommen.

              Ich glaub da hab ich irgendwas verbockt
              Kann man beim anlernen der Drosselklappe viel falsch machen?


              Speed Freak
              • Themenstarter
              Speed Freak's

              Nächstes Update:

              Fehlerspeicher gestern:
              16519 - Bank 1 Sonde 1; Heizstromkreis
              P0135 - 35-10 - Elektrischer Fehler - Sporadisch

              Bank 1 Sonde 1, ist das die Lamdasonde im Krümmer?

              Fehler vorher noch nie aufgetreten und nach dem löschen des Fehlers auch nicht mehr.
              Gelbe Lampe ging gestern auch von selbst wieder weg bevor ich den Fehler gelöscht habe.

              Trotzdem weitere Arbeiten:
              - AGR gereinigt
              Die Leitung war Saugrohrseitig auf den ersten paar cm auf den halben Querschnitt zugesetzt, Rest der Leitung und das Ventil selbst hatten nur eine leichte Rußschicht.
              Ventil bewegt sich unauffälig und funktioniert (Stellglieddiagnose und nue anlernen erfolgreich)

              Nach dem Einbau wieder alles angelernt und Probefahrt erfolgreich.
              In der Früh erster Startversuch erfolglos, zweiter Startversuch sofort angesprungen und gelaufen.

              Weitere Aktion wird das einschweißen vom neuen Flammrohr, damit der Auspuff wieder bis zum Kat dicht ist.

              Wenns dann nicht besser ist bau ich die Drosselklappe vom Arosa meiner Mutter aus und tausch die einmal, habe jetzt schon von 3 unabhängigen Seiten gehört, dass die oft genau solche Probleme macht.
              Hoffe nur, dass der auch einen ACU drinnen hat oder wenigstens die baugleiche DK


              gelöschtes Mitglied

                Hallo Michael,

                nachstehend ein Beitrag von mir in einem anderen Forum...... hab ´ ich nun nicht extra geändert, einfach mal rüber kopiert:
                ------------------------------------------------------

                Hallo,

                lerne die Drosselklappe mal so an:

                - Klemme mal für 15 Minuten den Minuspol der Batterie ab.

                - Schließe dann die Batterie wieder an.

                - Alles bei ausgeschalteter Zündung.

                - Dann die Zündung einschalten bis 10 Minuten Dauer.

                - Wenn Du genau hinhörst, wirst Du hören können wie der Drosselklappen-Stellmotor arbeitet.

                - Danach Zündung ausschalten.

                - Wenn alles ok ist und keine Bauteile defekt sind, stellt sich nun die normale Leerlauf-Drehzahl ein.


                Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass bei der Reinigung der Leerlaufschalter, Drosselklappensteller und letzlich das Drosselklappenpotentiometer verstellt wurden oder nicht fest arretiert sind und demzufolge nicht richtig arbeiten können. Denke, dass der Leerlaufschalter nur zögernd zurück kommt....wenn warm, funktioniert er einwandfrei. Könnte sein.

                Wenn eine zweite Person bei eingeschalteter Zündung das Gaspedal vorsichtig betätigt, müsste das Schalten des Leerlaufschalters ( klicken ) zu hören sein. Genau hinhören.

                Folgender Test könnte auch u.U. hilfreich sein:

                Bei kaltem Motor das Gaspedal einige Mal betätigen und hören, ob der Leerlaufschalter schaltet. Wenn ja, sollte der Motor anspringen mit etwa 1000-1100 U/min ..... ist ja kalt. Aber nach längstens 1-2 Minuten sollte er die Leerlaufdrehzahl auf etwa 700 U/min absenken ....... 900 U/min sind zu hoch.

                Unterdrucksystem und Kraftstoff-Druckregler würden auch noch infrage kommen. Ist die Abgas-Anlage dicht, insbesondere vor dem Kat ..... Abgaskrümmer, Flexrohr ? ( läuft wie ein Traktor )

                ------------------------------------------------------------------

                Nachstehenden Vorgang. Hab´ ich hier im Forum gefunden:

                ---------------------------------------------------------------------



                Die Drosselklappe muss nach dem Reinigen angelernt werden.

                So ist der Vorgang:

                1: Batterie abklemmen für eine längere Zeit

                2: Drosselklappe sauber machen

                3: Batterie wieder anklemmen

                4: Zündung einschalten für mind. 5 Minuten (Man hört dann auch schon, wie die Drosselklappe hantiert)

                5: Anschließend den Motor starten, aber KEIN Gas geben. Wieder 5 Min. warten

                6: Der Lernvorgang ist nach einigen KM abgeschlossen

                -------------------------------------------------------------

                Bezüglich der Fehlermeldung L-Sonde. Ja , es ist die Sonde vorne, vor dem Kat,welche Du auch problemlos sehen kannst. Die zweite Sonde, hinter dem Kat, ist nicht so einfach zugänglich.

                Beide Sonden haben eine Sicherung, schau doch bitte mal die Sicherung nach.
                Das die MIL aufgeleuchtet hat, ist die Fehlermeldung der Sonde. Auch den Stecker mal abziehen und wieder aufstecken.

                Sicherung der Sonden ist die Si SB1, 10 A.

                Bzgl. der Drosselklappen schau doch mal in die "part-list" da kannst Du die ET-Nr. vergleichen

                Gruß Hans


                Für mich, aus der Sicht eines Laien, würde ich auf einen minderwertigen Kraftstoff schließen. Also entweder mal zum Test einen besseren Kraftstoff verwenden zum Beispiel den, den ich in meinem letzten Beitrag erwähnt hatte. Des Weiteren, wie auch schon zuvor von mir geschrieben, den Kraftstofffilter tauschen und wenn möglich einmal auf die Geräusche der Kraftstoffpumpe beim aufschließen des Lupos, beim öffnen der Tür und beim starten der Zündung achten.


                Speed Freak
                • Themenstarter
                Speed Freak's

                DK anlernen hab ich ja schon per VCDS angestoßen, da fährt sie die Endanschläge und 8 Positionen ab und dann steht im Programm "ADP ok" oder so, also Adaptierung erfolgreich.

                Leerlaufdrehzahl ist wunderbar wenn er einmal läuft, im kalten Zustand etwas erhöht bei knapp über 1000u/min und gestern bei der Probefahrt (warm, Wasser 85° klebte sie bei 680u/min fest (ausgelesen per VCDS).
                Temperatursensor von kalt bis warm keine Auffälligkeiten, hatte den Laptop bei der Probefahrt dauerhaft angehängt.
                Saugrohrtemperatur war auch plausibel, etwas höher als die Umgebungstemperatur (wegen dem rückgeführten Abgas)

                Benzin - ja das ist so ein Thema.
                Aktuell ist da unbekannte Plörre drinnen die von Autos am Schrottplatz kommt (eigentlich wollt ichs nicht erwähnen, weil jetzt sicher wieder ein Aufschrei kommt wie "das ist es sicher").
                Allerdings besteht das Problem seit längerem und die Plörre hab ich zum ersten mal reingekippt, sonst immer frischer Sprit.
                Ansonsten tanke ich an unterschiedlichen Tankstellen normales Super95, allerdings niemals "Markenkraftstoff" weil das einfach nur Augenauswischerei und bei der Lupo Luftpumpe absolut fehl am Platz ist.
                Der Lupo darf da nicht besonders wählerisch sein, sonst ist er von Haus aus eine Fehlkonstruktion.

                Wie gesagt, ich mach einmal den Auspuff dicht, dann sollte evtl. der Tank auch wieder leer sein.
                Wenn das der Fall ist kommt der neue Spritfilter rein (darf man ihm nach 80000km auch einmal gönnen) und frischer Sprit von einer Tankstelle der ich vertraue was die Qualität angeht.


                Speed Freak
                • Themenstarter
                Speed Freak's

                Wollte noch einmal ein Update geben.

                Lupo springt wieder normal an.

                Am Wochenende erledigte Arbeit:
                - Benzinfilter neu
                - Flammrohr getauscht (Flexrohr hatte ein großes Loch im Balg, Innenrohr vom Flexrohr intakt)

                Angesprungen ist er aber vorher schon 2x nach längerer Standzeit ohne abzuwürgen.

                Also kann ich nicht behaupten DAS wars, jedenfalls ist das Problem aktuell weg und er klingt jetzt nicht mehr nach "Sportauspuff"

                Neues Problem ist halt der BKV, der pfeifft, funktioniert aber wie er soll.
                Rückschlagventil und Leitungen sind ausgeschlossen, bei vom BKV abgezogenem und zugehaltenem Schlauch hält der Unterdruck wenn man den Motor abstellt und das Pfeiffen ist weg, sobald der BKV an der Leitung hängt pfeifft es.


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