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Vielleicht bald ein Klassiker? Pizzalupo

#futureclassic
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#futureclassic's Lupo

Hi,

seit heute bin ich Besitzer eines Lupo 3L mit dem 1.2er TDI.

Was ich bis jetzt weiß: Er ist
L1DB gelb (unter den Pizzaservice-Logos) und in einem erstaunlich guten Zustand (Nur 3 Dotzer: Beifahrer-Seitenschweller, Motorhaube und Kotflügel vorne links),
hat keine Sonderausstattung außer das Becker Grand Prix (Mit Codekarte! )und Becherhaltern, hier und da fehlen ein paar Plastikteile.
Der Verkäufer wollte 800 - bezahlt hab ich 480.

Er springt nicht so gerne an, anscheinend schafft der Gangsteller es nicht den richtigen Gang zum Starten (neutral?) einzustellen. Dann rührt man mit dem Hebel wie Oma im Kuchenteig (also nachdem man den völlig ungekennzeichneten Knopf oben auf dem Hebel gefunden hat) und versucht währenddessen, durch gekonnte Zweifingertechnik am Schlüssel den Wagen zum Anpringen zu bringen. Nachdem die Autobahnpolizei amüsiert vom Raststättenparkplatz abgefahren ist meldet sich dann der dreiarmige Bandit im Maschinenraum wieder zum Dienst und es kann weitergehen. Inzwischen habe ich gelernt, wenn man den Wagen vor dem Abstellen auf N stellt, springt er - zumindest auf N - meistens wieder an.

Beim Fahren muss man gut aufpassen, dass man das Lenkrad in seiner aktuellen Ruhestellung - eine Viertelumdrehung nach rechts - hält und nicht zu weit nach links lenkt, sonst fühlt es sich an als sei der Spurhalteassistent auf Stufe 9000 eingestellt worden. Ich dachte eigentlich, der Lupo hat keinen Spurhalteassitent.

Wenn man die geradestmögliche Strecke nach Hause gefunden hat, nur noch schnell auf N stellen, den Handbremshebel ziehen und wenn er Richtung Kofferraum zeigt, einrasten lassen und morgen geht es - hoffentlich - weiter.

Womit es weitergeht? Dazu ganz kurz zu meinen Beweggründen: Das Auto ist in unverbasteltem Originalzustand mit Originalradio und 3L-Rädern, fahrbereit bzw. wahrscheinlich wieder flott zu machen und ein vergleichsweise seltenes (und immer seltener werdendes) Modell mit für seiner Zeit einzigartiger Technik. Ich glaube, in ein paar Jährchen könnte das schon ein Klassiker (oder Liebhaber, Youngtimer, irgendwas) sein und bis dahin kann ich mich an der Technik begeistern, als Hobby. Die Prophezeiung besagt, es könnte sogar irgendwann ein TÜV-Prüfer zum H-Kennzeichen überredet werden.

Entsprechend will ich den Wagen möglichst gut in den Auslieferungszustand bringen, optisch und technisch.

Falls jemand ein bisschen darüber lesen/auf dem Laufenden gehalten werden will, schreibt gerne was dazu, auch gerne von was ich Bilder machen soll. Tipps und Ratschläge, worauf ich achten soll, nehme ich auch gerne entgegen.

Ansonsten, falls das keinen interessiert, kanns wieder gelöscht werden.

Bin gespannt auf eure Reaktionen, viele Grüße



klingt Interessant, bestimmt wird das so wie das Umbautagebuch vom Lupoclub

freue mich schon mitlesen zu können


Na dann im 3L-Club.
Hoffentlich hast Du genug Geduld mit dem Kleinen, eine ausreichend gefüllte Portokasse und eine ordentliche Portion Schraubertalent, um die ganzen Wehwehchen aufgrund des wohl doch ordentlichen Wartungsstaus zu besetigen.

Ich möchte nicht wissen, wann zuletzt eine Getriebegrundeinstellung (Adaption des Getriebesteuergerätes an Gangsteller u. Kupplungsnehmerzylinder) gemacht wurde.
Ein paar Daten wie Baujahr/-monat und Motorkennbuchstaben (ANY o. AYZ) sollten schon im Profil zu finden sein.
Als erstes würde ich schnellstens mal zur Spurvermessung bzw. -einstellung fahren, bevor (wenn nicht schon geschehen) das Profil der Vorderreifen nicht mehr an allen Stellen den Anforderungen der Rennleitung genügen.

Gestartet wird der Motor übrigens in Stellung STOP bei getretener Bremse (wodurch ausgekuppelt wird), wohin der Wählhebel auch vor dem Abziehen des Zündschlüssels bewegt werden sollte, weil damit gleichzeitig der 1. Gang eingelegt wird.
Falls er sich in STOP-Stellung nicht starten lässt, sondern nur auf N, so könnte das der Vorbote für die erste etwas teurere Aktion sein, d.h. der Kupplungsnehmerzylinder macht langsam schlapp und muss erneuert werden, damit ein getriebeschonendes Schalten möglich bleibt. Denn das 085er Getriebe im Lupo ist ein wenig empfindlich und nimmt besonders einen zu geringen Ölstand auf die Dauer sehr übel. Ein kompletter Wechsel ist dringend zu empfehlen, wenn es das H-Kennzeichen noch miterleben soll.

Ansonsten verschlinge erstmal alles, was Du zum 3L zu lesen bekommst.
Hoffentlich existiert die Bedienungsanleitung u. das Serviceheft auch noch.

Bin gespannt, wie es weiter geht.



#futureclassic
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#futureclassic's Lupo

So, neueste Updates zum Pizzalupo.

Als ersten habe ich den Wagen mal gründlich von innen saubergemacht. Normalerweise würde ich das am Schluss machen - hier war mir die Kontamination dann doch ein bisschen viel (Bilder hängen an)

Dann habe ich bemerkt, bei einem Stecker, augenscheinlich an der Frischluftleitung vom Turbo weg, ist eines der Kabel lose. Da muss ich einen neuen Stecker dranlöten, vielleicht kann mir in der Zwischenzeit einer verraten, was an dem Stecker steckt ..

Zum Getriebe, ich bin mir noch nicht sicher: Erst einzeln prüfen und reparieren oder gleich "alles neu" ?

Falls ich alles richtig verstanden habe, kann ich erst einmal den Kupplungsnehmerzylinder und den Gangsteller anlernen, vielleicht funktioniert dann alles wieder. Das würde ich die nächsten Tage mal versuchen. Getriebe- und Hydrauliköl wechsel ich danach, weil ich befürchte, dass ich etwas austauschen muss, bei dem ich das Öl wieder ablassen muss.

Gibt es zufällig irgendwo Explosionszeichnungen von dem Gangsteller und dem Getriebe?

Viele Grüße

Edit: Der Bilderupload will irgendwie nicht .. ich versuchs morgen nochmal


Zitat:

Falls ich alles richtig verstanden habe, kann ich erst einmal den Kupplungsnehmerzylinder und den Gangsteller anlernen, vielleicht funktioniert dann alles wieder. Das würde ich die nächsten Tage mal versuchen. Getriebe- und Hydrauliköl wechsel ich danach, weil ich befürchte, dass ich etwas austauschen muss, bei dem ich das Öl wieder ablassen muss.

Gibt es zufällig irgendwo Explosionszeichnungen von dem Gangsteller und dem Getriebe?

1. Der Kupplungsnehmerzylinder (KNZ) wird nicht angelernt, sondern vor der Getriebegrundeinstellung (GGE) wird der sogen. Kupplungswert (quasi das Kupplungsspiel) per Diagnose (z.B. VCDS, Carport, AutoDia K509) eingestellt.
Dabei wird die Vorspannung des kurzen Kupplungszuges so eingestellt, dass der Wert im Feld 2 des Messwertblocks (MWB) 002 vom Getriebesteuergerät (GSTG) 1,8...2,0 Volt beträgt.

2. Das Hydrauliköl braucht und muss auch nicht gewechselt werden.

3. Der Gangsteller sollte auf keinen Fall zerlegt werden, weshalb es davon auch keine Explosionszeichnungen gibt.
Die einzige Ausnahme bildet der untere Deckel, dessen Dichtung aber nur bei den ersten Serien undicht werden konnte. Wer meint, er müsse es unbedingt versuchen, der sollte sich gleich einen Ersatz ins Regal legen.

4. Das Gleiche gilt mehr oder weniger auch für das Getriebe, es sei denn man hat Getriebebauer gelernt und auch die entsprechenden Werkzeuge wie Abzieher etc. in seiner Bastelbude rumliegen.

5. Explosionszeichnungen findet man am ehesten im ET-Katalog:
[Dieser Link ist nur für Mitglieder sichtbar

  • Selbststudienprogramme (SSP) zum Lupo findet man unter folgendem Link:
    [Dieser Link ist nur für Mitglieder sichtbar

  • Speziell für den 3L sind das die SSP 216, 218, 221, 223,

    6. Bilderupload
    Unten "Bild hinzufügen" anklicken, dann "Durchsuchen" und Bild auswählen und dann nur noch auf "Hochladen" klicken.


  • #futureclassic
    • Themenstarter
    #futureclassic's Lupo

    Danke für die Antworten .. leider funktioniert der Bilderupload immer noch nicht.


    Dann machst Du evtl. was falsch - ich habe eine Stunde vor dir für "einsteiger" 2 Bilder hochgeladen.
    Welches Format und welche Größe haben denn deine Bilder ?


    #futureclassic
    • Themenstarter
    #futureclassic's Lupo

    Das sind JPG-Bilder, zwischen ca. 1,8 und 4 MB .. aber das ist jetzt nicht Prio 1. Denn ....

    .. Die Geteriebegrundeinstellung wurde erledigt

    Ich habe als erstes das Hydrauliköl an der Gangsteller-Pumpe geprüft und mit G002 aufgefüllt, die Pumpe läuft jetzt beim Öffnen der Tür ca. 5 Sekunden und schaltet dann sauber ab.

    Dann habe ich den Zug vom KNZ eingestellt, Messwert an G162 vorher: 1,58V; nachher: 1,89V bei Motor aus und 1,99V bei Motor an (Bei geschl. Kupplung vorher: ca. 3,6V, nachher: 4,00V)

    Dann habe ich die Getriebegrundeinstellung vorgenommen, er ist die 28 Schritte durchgegangen, ist ein paar Anweisungen durchgegangen, am Ende IGN OFF! und gut wars.

    Danach hab ich noch den Kriechpunkt (Schleifpunkt?) per Probefahrt und Bremsen/Bremse lösen im Stand angelernt, bis der Wert im VCDS auf Null war.

    Jetzt startet, schaltet, fährt er sauber und sanft, man kann genau hören wie die Gänge (auch R und LG (N)) schön sauber durchgeschaltet werden, die Kupplung schleift und rupft nicht, alles ist toll...

    AUßER! Dass er auf STOP immer noch nicht starten will, und sobald man von R auf STOP schaltet, geht der Motor aus. G162 ändert sich nicht, und zum Starten muss man wieder zurück in N. Sobald man in N schaltet, schaltet der Gangsteller mit einem satten, leisen Klacken auf Leerlauf, und das VCDS zeigt LG3/4 an, sobald man auf R schaltet, schönes Klack und VCDS sagt R, aber schaltet man dann weiter auf STOP, geht der Motor aus. Man hört beim Schalten auf STOP den Gangsteller nicht klacken, die Rückfahrscheinwerfer bleiben an und das VCDS sagt, er steht immer noch auf R.

    Folgende Fragen habe ich jetzt:

    Beim Schalten von R auf STOP - was SOLL dann alles passieren? Welches Bauteil soll welche Funktion ausführen?

    Vielen lieben Dank für eure Antworten

    Viele Grüße


    Zitat:

    AU�ER! Dass er auf STOP immer noch nicht starten will, und sobald man von R auf STOP schaltet, geht der Motor aus. G162 ändert sich nicht, und zum Starten muss man wieder zurück in N. Sobald man in N schaltet, schaltet der Gangsteller mit einem satten, leisen Klacken auf Leerlauf, und das VCDS zeigt LG3/4 an, sobald man auf R schaltet, schönes Klack und VCDS sagt R, aber schaltet man dann weiter auf STOP, geht der Motor aus. Man hört beim Schalten auf STOP den Gangsteller nicht klacken, die Rückfahrscheinwerfer bleiben an und das VCDS sagt, er steht immer noch auf R.

    Folgende Fragen habe ich jetzt:

    Beim Schalten von R auf STOP - was SOLL dann alles passieren? Welches Bauteil soll welche Funktion ausführen?

    Folgende Schritte sollten ablaufen:
    1. Bremse treten (KNZ öffnet Kupplung)
    2. Schalten von D über N nach R oder direkt aus R nach STOP
    3. Beim Schalten auf STOP wird der Motor automatisch abgestellt
    4. Der Gangsteller legt den 1. Gang ein
    5. Der KNZ schließt die Kupplung (Seil wird entspannt)
    5. Zündung ausschalten

    Der Zündschlüssel kann nur abgezogenwerden, wenn sich der Wählhebel in Stellung STOP befindet.Bei abgezogenem Zündschlüssel ist der Wählhebel in dieser Stellung blockiert.

    Meist bleibt er aber beim "Durchschalten" im R-Gang hängen und schafft es nicht mehr, den 1. Gang einzulegen.
    Ein typisches Anzeichen für einen verschlissenen KNZ.



    #futureclassic
    • Themenstarter
    #futureclassic's Lupo

    Na, dann muss ich wohl einen neuen KNZ einbauen. Hin und wieder findet man welche auf Kleinanzeigen, aber ich glaube, ich bestelle mir einen neuen und einen Reparatursatz. Wenn ich mit dem Reparatursatz Erfolg habe, schicke ich den neuen wieder zurück.

    Ich kann auf Bild 221_047 im SSP erkennen, dass der KNZ über einen Hydraulikanschluss mit der Pumpe verbunden ist, außerdem ist der Zug in eine Gabel eingehängt und ein Stecker angeschlossen. Laut dem Schema ist die Leitung über ein Rückschlagventil gesichert.

    Ich schätze also, dass die Reparatur wie folgt aussieht:

    1. Batterieminuspol abklemmen
    2. Hydraulikdruckspeicher 1-2 Umdrehungen lösen --> *leises Zischen* System drucklos. Mit 40Nm wieder festziehen
    3. Stecker vom KNZ abziehen
    4. Verschraubungen des KNZ lösen (welche? wo?)
    5. Kontermutter des Kupplungszuges lösen und Zug aushängen
    6. KNZ freisetzen und Hydraulikleitung mit Sechskant-Ringschlüssel ("Bremsleitungsschlüssel") lösen
    7. Alten KNZ entfernen und neuen einsetzen***
    *** oder Leitung temporär verschließen und sich durch den KNZ-Reparatursatz quälen (wenn das was wird ... )
    8. Hydraulikleitung von der Pumpe am KNZ mit den Fingern einschrauben und mit dem Sechskant-Ringschlüssel festziehen (nicht zu fest)
    9. Zug in Gabel einhängen, Kontermutter lose lassen
    10. Schrauben am KNZ wieder einsetzen und festziehen, Stecker einstecken
    12. Batterieminuspol anklemmen
    13. Hydraulikflüssigkeit G002 in Pumpenbehälter einfüllen (grüne Kappe mit Kreuzschlitz) und Fahrertür öffnen und schließen, dann saugt die Pumpe es ab. Solange wiederholen, bis ein Milimeter Flüssigkeit in der Einfüllöffnung zu sehen bleibt


    Zwischenschritt: Mechanikerflüssigtreibstoff (Bier) in obere Mechanikeröffnung einfüllen und entlüften (Schritt optional, aber unbedingt erforderlich)

    13. Uuuuuuuuund nochmal KNZ einstellen, Getriebegrundeinstellung, Kriechpunkt anlernen - Yay!


    Wenn ich bei meiner Reparatur"anweisung" was falsch gemacht habe, korrigiert mich gerne.
    Bitte bei der Korrektur unbedingt darauf achten, den Zwischenschritt zu übernehmen!

    Viele Grüße


    Doppelpost gelöscht


    2 a: Hydraulikeinheit ausbauen !
    - 8fach Stecker für Pumpe etc. abziehen.
    - Schraube für Befestigung der Montageplatte herausschrauben. (s. Bild)
    - Rohr-Schlauchleitungen aus der Hydraulikeinheit herausziehen und verschließen
    - später neue O-Ringe verwenden (ET-Nr. 085 142 420)
    - Hydraulikeinheit abschrauben (3 Muttern M8 lösen) und herausnehmen.
    zu 4.: Es gibt keine Verschraubung. Der KNZ ist nur in eine Abstüzung und eine Halteklammer aus Federstahldraht eingehängt. (s. Bild)
    zu 6.: Die Leitung des KNZ sitzt zusammen mit den beiden Leitungen vom Gangsteller nur von unten eingesteckt in der Hydraulikeinheit. Das Rausrutschen wird durch eine verschiebliche, geschlitzte Montageplatte (s. 2a) verhindert. Sie ist nur nach Ausbau der Hydraulikeinheit zugänglich. Die Eingangsbohrungen sind durch Rückschlagventile gesichert, so dass die Hydraulikeinheit mit dem Vorratsbehälter nicht auslaufen kann.
    zu 7. ***: m.W. gibt es keinen KNZ-Reparatursatz - was soll der denn enthalten ?
    zu 8. siehe zu 6.


    KNZ.jpg
    KNZ.jpg
    KNZ Einbaulage.jpg
    KNZ Einbaulage.jpg
    Montageplatte.jpg
    Montageplatte.jpg

    #futureclassic
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    #futureclassic's Lupo

    2a/6.: Ich habe den KNZ als Neuteil gefunden, da ist die Hydraulikleitung schon dran. Dann habe ich gebrauchte Exemplare gefunden, ohne Hydraulikleitung. Kann man die Hydraulikeitung vom alten KNZ abmachen und wiederverwenden?

    4. Das find ich gut, keine Schrauben heißt auch keine Schrauben verlieren

    13a: Muss der KNZ (oder etwas anderes) hinterher entlüftet werden?

    7. Stimmt, den gibt es auch nicht. Beim genaueren Recherchieren hat sich herausgestellt, dass es eine neue flexible Leiterbahn ist, um den Poti für den Wert an Geber G162 zu erneuern, wenn der abgerubbelt ist, außerdem ein paar Dichtungen und Faltenbälge. Das bringt in meinem Fall aber nichts.
    Finde ich insgesamt schade, denn "zu wenig Druck" vom KNZ führe ich im ersten Gedanken auf eine verschlissene Hydraulikkammerabdichtung zurück und wenn man die Kolbendichtringe vom Hydraulikkolben einfach so austauschen könnte, wäre so ein KNZ vielleicht für 5€ repariert.


    Ich persönlich würde mir niemals einen gebrauchten KNZ kaufen. Aber man kann, wenn es unbedingt sein soll, die Leitung umbauen. Sie ist nur mit einer 3 mm Spannhülse im Gehäuse gesichert. Auf den eckigen 10mm O-Ring achten !
    Die alte Leitung wird sonst nur wiederverwendet, weil man für die alten Ausführungen bei den Fahrzeugen mit MKB ANY und FIN bis 6E-1-001000 (bis 05/2000) mit Batterie im Motorraum keinen kompletten KNZ mit der ET-Nr. 6N0 142 063B mehr bekommt.

    Man kann den KNZ über die Madenschraube mit 4 (o. 4,5?) mm Inbus entlüften. Einige behaupten, dass das sein müsse, ich habe es nicht gemacht (wenn der Innensechskant schon angerostet ist, würde ich es ohnehin sein lassen). Im RLF steht, dass sich das gesamte Hydrauliksystem durch einige Schaltbewegungen nach Abschluss der Arbeiten selbst entlüftet.


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    Kleines Update zwischendurch, die Airbaglampe ist angegangen. VCDS meckert, es sei ein "zu hoher Widerstand am Fahrerairbag" .. toter Schleifring/Wickelfeder?

    Ich hab gelesen, das entsprechende Teil vom Golf 3 bzw Polo 6N (natürlich mit Airbag) passt auch, stimmt das? Bzw. Gibts da ne Teilenummer?

    Und vor allem, wie wird das Teil abgenommen? Torxschrauben links und rechts unter den kleinen Plastikkappen hab ich schon entdeckt, aber ist der Airbag noch eingehakt irgendwo? Und wie ist der Schleifring/die Wickelfeder befestigt?

    Viele Grüße


    Die zwei Schrauben reichen - dann nur herausziehen. Vorher Batterie abklemmen !
    Dass Du am Airbag als Privatmensch ohne gewerbl. Genehmigung gem. Sprengstoffgesetz eigentlich gar nichts zu fummeln hast, ist dir hoffentlich klar.
    Und wenn dein 3L ESP hat, dann passt auch nix vom Golf 3 oder 6N, weil der Lenkwinkelsensor dort im Rückstellring mit Schleifring integriert ist - kostet ca. 500 €, wenn Du den schrottest.


    Ich könnte mir vorstellen das der Airbagstecker bei den Lenkstockschaltern direkt einen Kabelbruch hat, bei mir war das immer schon in einem gefährlich engem Radius, sieht man wenn man die untere Lenkradabdecken ausbaut

    Batterie abklemmen muss nicht zwingend sein, geht auch ganz normal mit Zündung aus und Schlüssel abgezogen. (jaja nicht genau nach Vorgabe aber in 3 Jahren schon mindestens 6mal gemacht ohne Probleme)

    Die Mutter vom Lenkrad war glaube ich eine 24er Nuss 6-Kant oder so und es sei noch zu ergänzen das man unbedingt vor dem abziehen Markierungen setzen soll da man das Lenkrad in jeder beliebigen Drehung einsetzen kann und somit das Lenkrad schief stehen würde.

    Und falls die Abdeckkappen kapput gehen oder unschön ausschauen, die gibt es noch bei VW für gute 2€


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