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blu.italia's Lupo

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Hallo zusammen,

nach fast genau sechs Jahren meiner Mitgliedschaft hier im Forum möchte ich ab heute (von Zeit zu Zeit) über Änderungen und Erfahrungen mit meinem Lupo berichten. Bilder und Grafiken sind grundsätzlich verlinkt, ein Klick lohnt sich. Alle (bisherigen) Änderungen, Daten und weitere Informationen findet Ihr (stets aktuell) durch einen Klick auf folgende Grafiken:






Im Spritmonitor halte ich, so exakt wie möglich, alle (Un-) Kosten fest die für den Lupo angefallen sind. So ist unter anderem ersichtlich wann, welche Arbeit(en) das letzte Mal durchgeführt wurde(n) und wie teuer diese war(en). Dadurch lässt sich statistisch genau auswerten, wie viel Geld in der Vergangenheit (zum Beispiel im abgelaufenem Monat oder Jahr) ins Hobby investiert wurde. Ein weiterer Vorteil am Spritmonitor ist, dass ich sehe, was ich bereits alles selbst am Lupo ausgetauscht, gewartet und / oder repariert habe. Das geriet bei mir leider schnell in Vergessenheit, obwohl ich natürlich stolz auf diese Selbstständigkeit bin. Je mehr Daten ich im Spritmonitor pflege, desto mehr Spaß macht mir diese Plattform.

Bei Anregungen, (Form-) Fehlern, Fragen, Kritik, Meinungen und / oder Tipps könnt Ihr mir jederzeit gern eine Nachricht schreiben. Ich hoffe wir werden mit unseren Lupos noch sehr viele Kilometer fahren, sowie Freude, Spaß und schöne Reisen erleben.



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Mein erster Beitrag soll einfach mal so ein typisches (Foto-) Shooting sein, mit ausgewählter Kulisse und frisch gewaschenem und versiegeltem Lupo. Die Bilder sind genau drei Jahre alt, also 07/2011 entstanden. Seitdem hat sich äußerlich am Lupo nicht viel verändert. Da wären zum einen die vorderen Scheibenwischer, damals Bosch Aerotwin, seit 04/2014 Bosch Twin Spoiler und zum anderen der Vor- und Endschalldämpfer, damals sehr preiswerte aus dem Zubehör, seit 07/2012 eine FOX Edelstahlkomplettanlage (von ATJ Autotechnik GmbH) mit Cerakote Black Velvet Keramikbeschichtung (von Pulverbeschichtung Nord Oberflächenbeschichtungsgesellschaft mbH). Und dann habe ich noch seit 04/2014 neue US Standlicht Module verbaut, weil bei den alten Modulen ein Modul nicht mehr richtig funktioniert hatte.












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Heute (21.07.2014) habe ich die vorderen Bremsschläuche und zwei Liter Bremsflüssigkeit ersetzt. Des Weiteren habe ich die Filter (Flüssig- und Gasphase) der Auto- / Flüssiggasanlage gewechselt. Ich war vor ein paar Wochen bei einem Fest / einer Veranstatlung vom örtlichen Volkswagen Autohaus / Händler. Dieses wird in der Regel zwei mal im Jahr veranstaltet und hier können dann zum Beispiel "neue" Volkswagenmodelle Probe gefahren werden (bei mir hat es leider nur für den Phaeton und den Touareg gereicht). Unter anderem war aber auch die DEKRA e. V. vor Ort und hat kostenlos eine Art "Hauptuntersuchung" durchgeführt. Obwohl ich meine Hauptuntersuchung erst in 01/2014 hatte, habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen mein Lupo erneut prüfen zu lassen. Die netten Prüfer (der eine Prüfer hat sich sogar noch Dunkel an mich und mein Lupo erinnern können als ich 2013 im Zuge des DEKRA SAFETYCHECK [www.dekra-safetycheck.com] bei ihm war) hatten dann festgestellt das ein Bremsschlauch bei sehr starker Knickung ganz leicht porös war, daher der Tausch. Dieser Bremsschlauchwechsel hat mir auf den Cent genau 34,00 Euro gekostet und ich möchte nicht Wissen wie viel ich bei einer Werkstatt für diese Arbeit(en) bezahlt hätte.





Zuerst habe ich den Bremsschlauch vorne links ersetzt. Ich bin davon ausgegangen, dass nur ein paar Milliliter Bremsflüssigkeit auslaufen werden, hatte aber nichtsdestotrotz bereits einen Auffangbehälter unter die Bremsleitung gestellt und es lief dann nach und nach die Bremsflüssigkeit in den Behälter. Ich habe mir überlegt wie ich nun am besten die Bremsleitung "verstopfe" um das auslaufen zu unterbinden. Bin dann relativ schnell auf die Idee gekommen einer der vier Staubkappen von den Entlüftungsventilen zu nehmen, diese passen perfekt auf die Bremsleitung um diese so effektiv zu "verstopfen". Dadurch liefen mir beim linken Bremsschlauchwechsel circa 100 ml und beim rechten Bremsschlauchwechsel nur circa 10 ml Bremsflüssigkeit aus der Bremsleitung.




Was fällt auf? Eine Staubkappe von den Entlüftungsventilen (die von der vorderen rechten Bremse) sieht anders aus als die anderen, sehr komisch. Der selbst gebaute Druckluftschlauch hat ohne Probleme funktioniert und wurde mit circa 1 Bar Druckluft betrieben.




Aufgrund des Filterwechsel der Auto- / Flüssiggasanlage musste ich seit langem (11/2013) mal wieder mein Motor-Luftfiltergehäuse demontieren und ich war (wiederholt) von hellauf begeistert wie sauber der Ansaugtrakt ist. Seit der letzten Säuberung des Ansaugtraktes (11/2013) bin ich ungefähr 15.500 Kilometer gefahren. Mich würde auf jedenfall interessieren wie es im Ansaugtrakt bei einem normalen Lupo aussieht nach so einer Laufleistung. Vor dem Einbau der Auto- / Flüssiggasanlage und dem Ausbau der Abgasrückführung (AGR) sah das nämlich leider nie so schön sauber aus.




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In den vergangenen zwei Tagen (22. und 23.07.2014) habe ich mein Lupo mal wieder gründlich von außen gewaschen und versiegelt. Gewaschen wurde er mit der 2-Eimer-Waschmethode, danach ging es an die Trocknung mit einem großen Orange Drying Towel (Trockentuch) und zu guter letzt kamen drei Schichten der Liquid Glass Hochglanzversiegelung auf die Lackoberfläche. Jede einzelne Schicht wurde mindestens vier Stunden in der prallen Sonne eingebrannt bevor eine weitere Schicht aufgetragen wurde. Die letzte Schicht hat sich dann fast zehn Stunden in der prallen Sonne auf die Lackoberfläche eingebrannt. Die Liquid Glass Hochglanzversiegelung verwende ich seit 08/2009 regelmäßig für meinen Lupo. Dabei trage ich immer mehrere Schichten der Versiegelung auf.









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Am Samstag (26.07.2014) habe ich nach 377 Tagen (Zeitraum: 14.07.2013 bis 26.07.2014) den jährlichen Öl Service bei meinem Lupo durchgeführt. Dabei wurde das Öl, die Ölablassschraube und der Ölfilter ersetzt.


  • durchschnittlicher Autogasverbrauch: 6,04 Liter pro 100 Kilometer
  • durchschnittliche Autogaskosten: 4,11 Euro pro 100 Kilometer
  • durchschnittlicher CO2-Ausstoß: 99 Gramm pro Kilometer

  • gesamter Autogasverbrauch: 1312 Liter auf 21732 Kilometer
  • gesamte Autogaskosten: 894 Euro
  • gesamter CO2-Ausstoß: 2151 Kilogramm



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Am Donnerstag (26.07.2012) wurde der Vor- und Endschalldämpfer, bei 100624 Kilometern, ersetzt durch eine FOX Edelstahlkomplettanlage von der ATJ Autotechnik GmbH. Auf den Fotos ist die Abgasanlage (AGA) im Auslieferungszustand zu sehen. Vor dem Einbau wurde das Endrohr per Hand mit einer Säge weiter gekürzt und der Endschalldämpfer erhielt daraufhin eine Cerakote Black Velvet Keramikbeschichtung von der Pulverbeschichtung Nord Oberflächenbeschichtungsgesellschaft mbH.

Für eine FOX AGA habe ich mich entschieden, weil die Auswahl an Endrohren umfangreich ist, der originale Rohrdurchmesser von 45 mm erhalten bleibt und die AGA dadurch in einem sehr angenehmen / erträglichem Maß nur ein wenig lauter, tiefer und dumpfer klingt als eine normale, originale AGA und das auch bei längerer (Volllast-) Fahrt auf der Autobahn. Nach dem Einbau musste die AGA noch durch die Änderungsabnahme (nach Paragraph 19, Absatz 3 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung) da der Vorschalldämpfer nur ein TÜV Teilegutachten hat.











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Am Freitag (01.08.2014) habe ich beim Lupo das erste mal, bei 148868 Kilometern, Getriebeöl gewechselt. War, ohne Grube oder Hebebühne, kein Problem und einfach.


  • altes Getriebeöl warmfahren
  • Lupo auf eine Ebene Fläche abstellen
  • Öleinlassschraube rausschrauben
  • Ölablassschraube rausschrauben
  • Getriebeöl (bei mir circa 2,7 Liter) auslaufen lassen
    und in einem entsprechendem Behälter auffangen
  • Ölablassschraube reinschrauben
  • frisches Getriebeöl einfüllen bis es überläuft
  • Öleinlassschraube reinschrauben

  • frisches Getriebeöl warmfahren
  • Lupo auf eine Ebene Fläche abstellen
  • Öleinlassschraube rausschrauben
  • erneut frisches Getriebeöl einfüllen bis es überläuft
  • Öleinlassschraube reinschrauben

Bisher konnte ich, wenn überhaupt, nur minimale Verbesserungen feststellen. Hatte mir auf jeden Fall mehr davon erhofft. Das alte Getriebeöl sieht im blauem Behälter tiefschwarz aus, dies täuscht. Es lässt sich gut vergleichen mit dem altem Motoröl (siehe zwei Beiträge zuvor). Dies sieht im durchsichtigen Weißglas auch tiefschwarz aus, aber an den Glasrändern sieht man das goldbraune, alte Motoröl und genau so sah das alte Getriebeöl aus. Im fließendem Zustand hatten also beide Altöle eine gesunde, goldbraune Farbe gehabt. Nach dem umfüllen des alten Getriebeöles in einen (Transport-) Kanister befand sich nur sehr wenig Abrieb und Metallspäne vom Getriebe im blauem Behälter. Der nächste Getriebeölwechsel ist dann anvisiert in zehn Jahren.








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Heute ein kleiner Beitrag zum großen Thema Auto- / Flüssiggas. Die Autogasumrüstung wurde, bei 74188 Kilometern, am 17.06.2011 durch die AZR GmbH in 21079 Hamburg durchgeführt. Es wurde eine KME Diego G3 Magic Jet Auto- / Flüssiggasanlage verbaut.

Zur Diagnose, Einstellung und Wartung der KME Anlagen, bieten diese eine grundsätzlich eher untypische 4-Pin RS232 Schnittstelle an. Zuerst völlig unbeachtet von mir, wurde diese Schnittstelle, aufgrund von anfänglichen, kleinen Problemen / Schwierigkeiten, für mich immer interessanter und wichtiger. Der C3H8, ein sehr netter und hilfsbereiter Mensch (unter anderem vertreten bei den zwei bekannten LPG Foren lpgforum.de und lpgboard.de) hat mir damals kostenfrei ein passendes Kabel für diese Schnittstelle zugesendet. An dieser Stelle noch einmal einen riesen Dank an C3H8, für die umfangreiche Hilfe und den wahnsinnig guten Support.

Ich hatte dann sehr lange Zeit das Kabel für die KME Anlage vom Motorraum, durch die Fensterscheibe hinein in den Lupo an- und abgebaut. Oft stand ich auch einfach neben dem Lupo mit meinem Notebook und habe so die Anlage überprüft und eingestellt. Mit der Zeit wurde mir der ständige An- und Abbau des Kabels zu nervig und umständlich, also hatte ich irgendwann entschieden das Kabel fest zu verlegen (durch den Motorraum in den Fuß- / Innenraum). Glücklicherweise war das Kabel auch lang genug für dieses Vorhaben. Seitdem kann ich schnell und unkompliziert eine Verbindung mit dem Gassteuergerät herstellen und die Anlage auslesen, einstellen, kontrollieren und vieles mehr. Der Funktionsumfang der Software KME Diego G3 3.0.8.2 (+1.45)* ist auf den folgenden Bildern zu sehen. Keine Angst / Panik, die Software ist in der Bedienung und Konfiguration viel einfacher als es die Bilder vermuten lassen.

Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich durch die Auto- / Flüssiggasanlage meinen Lupo viel besser kennen und verstehen gelernt habe. Das hätte ich so natürlich nie erwartet oder gedacht, umso mehr freut es mich aber das es so ist.

Bei Anregungen, (Form-) Fehlern, Fragen, Kritik, Meinungen und / oder Tipps könnt Ihr mir, wie im ersten Beitrag bereits erwähnt, jederzeit gern eine Nachricht schreiben.

* Version der Software (vom 09.08.2013) zum Zeitpunkt der Erstellung des Beitrages
















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Am Freitag (18.04.2014) habe ich mal wieder meine Scheinwerfer gereinigt und poliert. Dazu wurde die Meguiars PlastX Plastikpolitur, der Exzenterschleifer Festool Rotex RO 150 E-Plus mit echtem Premium Lammfell Pad und gelbes Kreppband von 3M benutzt. Ich bin folgendermaßen vorgegangen:


  • Scheinwerfer mit Fensterreiniger und Wasser vom Schmutz befreit
  • Scheinwerfer mit Kreppband abgeklebt um den Lack vor Schäden zu schützen
  • Scheinwerfer in jeweils zwei Durchgängen poliert
  • Scheinwerfer erneut mit Fensterreiniger und Wasser von Politurresten befreit
  • Scheinwerfer mit der Liquid Glass Hochglanzversiegelung vierfach versiegelt

Die Fotos mit dem Zeitungspapier auf dem Motor sind nach der Politur entstanden. Ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen. Es ist ein deutlicher Unterschied zu erkennen. In echt ist dieser Unterschied noch besser erkennbar. Die Scheinwerfer sehen von weitem aus wie neu, von nahem haben sie natürlich nach wie vor ihre Abnutzungserscheinungen und Kratzer aber die Oxidation, Trübung und Vergilbung entfernt das Mittel in jedem Fall sehr gut.








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Am Samstag (16.08.2014) habe ich meine zwei neuesten Errungenschaften getestet. Zum einen die Gloria FoamMaster FM 10 und zum anderen das Optimum Car Wash Konzentrat / Shampoo. In Verbindung sollen beide einen festen und schönen Schnee Schaum (snow foam) erzeugen. Wie schon beim letzten Einkauf (dem großen Orange Drying Towel [Trockentuch]) habe ich die Produkte im autopflegeforum.eu entdeckt.







Die Patronen für die Gloria lassen sich ganz einfach wechseln und sind wie folgt einzuordnen:


  • schwarze Patrone enthält vier gelbe Filzscheiben: stark schäumend
  • rote Patrone enthält drei gelbe Filzscheiben: mittel schäumend
  • blaue Patrone enthält zwei gelbe Filzscheiben: schwach schäumend

Die allererste (Schnee-) Einschäumung (snow foam / foaming) seines Lebens (also des vom Lupo) erfolgte mit roter Patrone, auf trockener Lackoberfläche im Schatten. Es besteht auch die Möglichkeit die Lackoberfläche, vor dem einschäumen, zu befeuchten / benässen. Ich denke jedoch, dass der Schaum dann nicht so lange und schonend auf den Dreck und die Verschmutzung einwirken kann, weil der Schaum durch das vorhandene Wasser auf dem Lack dünner / flüssiger wird und schneller abfliesst.

Die Gloria befüllte ich dann mit 30 Milliliter Optimum Car Wash Konzentrat / Shampoo und einem Liter kaltes Leitungswasser. Dann wurden drei Bar Druck aufgebaut und es konnte losgehen mit der Einschäumung. Der Schaum konnte dann ganz in Ruhe fünf bis zehn Minuten einwirken und so den Dreck und die Verschmuztung lösen. Insgesamt habe ich meinen Lupo in zwei Durchgängen (also 60 Milliliter Konzentrat und zwei Liter kaltes Leitungswasser) komplett einschäumen können.









Nachdem der Lupo dann mithilfe des Hochdruckreinigers vom Schaum befreit wurde, folgte die obligatorische 2-Eimer-Wäsche, wobei diesmal natürlich 30 Milliliter Optimum Car Wash Konzentrat / Shampoo in einen Eimer kam anstatt des sonst benutzten Shampoos von Nigrin. Insgesamt wurden so 90 Milliliter des Optimum Car Wash Konzentrat / Shampoo für eine Komplettwäsche benötigt / verbraucht. Das Konzentrat / Shampoo riecht angenehm, ist fluffig-schäumend und lässt sich gut verarbeiten. Ich hatte zum Schluss das Gefühl, dass mein Lupo noch nie so gut gereinigt wurde. Die Gloria machte ihren Job auch gut, jedoch ist mir das ständige pumpen zum Druckaufbau zu umständlich. Ich werde sie daher leider zurückschicken und mich nach einem gleichwertigen Produkt umsehen.









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Am Samstag (11.05.2013) habe ich die Fahrer- und Beifahrertür, mit jeweils 4,5 Kilogramm, selbstklebendem Alubutyl gedämmt. Zuerst habe ich das Netz aus den unteren Türverkleidungen entfernt. Dann wurden die letzten Lücken und Luftlöcher zwischen der Tür, dem Lautsprecherring aus mitteldichter Holzfaserplatte (MDF) und dem Mitteltöner großzügig mit Schmelzklebstoff verschlossen, dadurch wurde die Stabilität der Mitteltöner erhöht. Erzeugter Schall und erzeugte Schwingungen können sich von nun an nicht mehr in unkontrollierbaren Bewegungen und Vibrationen umwandeln und irgendwo ausströmen wo sie nicht hinsollen, sondern gelangen direkt und sauber ins innere der Tür.



Bei den oberen Türverkleidungen wurden die Aufnahmen der Clips mittels Silikon verfestigt und anschließend mit einer Lage Alubutyl verstärkt.





Die beiden unteren Türverkleidungen bekamen ebenfalls eine Lage Alubutyl und der Rest Alubutyl wurde entsprechend gleichmäßig innerhalb der Türen verteilt.




Mit dem Ergebnis der Dämmung bin ich sehr zufrieden, nichts klappert oder wackelt herum. Der Klang hat sich verbessert, es klingt nicht mehr so Hell bzw. Hoch und ohne Volumen. Ein schöner Nebeneffekt, da die Türen jeweils 4,5 Kilogramm schwerer sind als zuvor, entsteht ein höherwertiger Eindruck beim öffnen und schließen der Türen.


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Am Sonntag (20.04.2014) habe ich mit meinem frisch gewaschenem und versiegeltem Lupo ein zweites (Foto-) Shooting gemacht. Leider habe ich nicht an den manuellen Weißabgleich der Spiegelreflexkamera (Canon EOS 7D) gedacht, dadurch sind die Farben teilweise seltsam geworden. Zum Beispiel gefallen mir die Rückleuchten beim zweiten Bild überhaupt nicht. Dieser Fehler wird mir in Zukunft hoffentlich nicht wieder passieren. Auch mit der Einheitlichkeit der Fotos bin ich nicht ganz so zufrieden wie beim ersten Mal, dies liegt meiner Meinung nach an der Weitläufigkeit der Kulisse. Ursprünglich sind circa 200 Bilder entstanden, von denen habe ich 60 für "Gut" befunden, davon wiederum habe ich, wegen der soeben angesprochenen Uneinheitlichkeit, nur neun Bilder hochgeladen und ein weiteres in meiner Fotogalerie veröffentlicht. Die Aktion selbst hat sehr viel Spaß gemacht, was nicht zuletzt am wunderbarem Sonnenuntergang, dem warmen Wetter und natürlich am Lupo selbst lag. Er ist nach wie vor ein wahnsinnig zuverlässiger und problemfreier Kleinstwagen.










gelöschtes Mitglied

    Schöne Doku, schöne Bilder!


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    Vielen Dank für dein positives Feedback el guapo!

    Inspiriert dazu hat mich der [Dieser Link ist nur für Mitglieder sichtbar] von bakn. Ich persönlich würde mich freuen, wenn noch mehr Mitglieder hier aus dem Forum über ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit dem Lupo berichten. Ein paar Fotos schießen und kurz einen Text verfassen kostet nicht viel Zeit und hält für die Ewigkeit.


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    Am Freitag (03.10.2014) habe ich meine neueste Errungenschaft fest in den Lupo integriert. Das Ziel ist es, den bis dato vorhandenen Kabelsalat im Lupo zu verringern, besser gesagt gänzlich loszuwerden. Der erste Schritt in Richtung kabellosem Innenraum ist somit geschafft, der nächste Schritt ist bereits in Planung und folgt hoffentlich in Kürze, dann auch wieder mit einem entsprechenden Beitrag.

    Nun zur eigentlichen Sache. Es handelt sich um eine Nokia CR-201 Smartphone Halterung mit drahtloser Ladefunktion auf Basis des Qi Standard (induktive Energieübertragung). Jeder der mit seinem Lupo unterwegs ist und sein Smartphone für alles mögliche nutzt, unter anderem als Navigationsgerät, kennt das vielleicht. Irgendwann neigt sich der Akku dem Ende zu und es wird Strom benötigt. Dann geht es los, ein USB Kabel wird aus dem Handschuhfach geholt, dieses wird mit dem USB Autoladeadapter (welcher bei mir dauerhaft im 12 Volt Anschluss steckte) und dem Smartphone verbunden. Im Lupo sah es dann, aufgrund des geöffneten Aschenbechers und des herumhängenden Kabels unaufgeräumt und unordentlich aus. Beim dritten Foto aus meinem letzten Beitrag ist ein Teil meiner alten Halterung zu sehen, diese war im mittlerem Lüftungschacht festgeklemmt, so lässt sich vielleicht erahnen wie es aussah. Bei Ankunft wurde dann alles wieder rückgängig gemacht und diese Prozedur wiederholte sich ständig. Auch wenn ich mein Smartphone in der Regel nur zweimal in der Woche verkabeln muss, ist es mir, gemessen an dem zuvor beschriebenem Aufwand, das Geld wert gewesen diese Halterung, ein passendes Smartphone und eine entsprechende Erweiterung zu kaufen.

    Von nun an steige ich in meinem Lupo ein, fixiere mein Smartphone mit zwei Handgriffen in der Halterung und das war es. Das Smartphone wird dann automatisch aufgeladen. Die entnahme des Smartphone aus der Halterung geht mit nur einem Handgriff noch schneller vonstatten als die Fixierung, dies bringt viel Freude, gerade wenn ich daran denke wie umständlich mein altes Smartphone fixiert und entnommen werden musste. Ein weiterer Vorteil der neuen Halterung, da diese sehr hochwertig verarbeitet ist, knarzt und wackelt nichts mehr, dies war bei der alten Halterung leider der Fall.

    Da ich den ständig geöffneten Aschenbecher leid war, habe ich den 12 Volt Anschluss aus seiner Halterung ausgebaut, diesen mittels schwarzem Klebeband mit dem Nokia Autoladeadapter fest verbunden (siehe drittes Foto im Beitrag) und diese Einheit dann hinter dem OBD Anschluss (dieser ist weiterhin nutzbar) sicher und nicht sichtbar innerhalb der Verkleidung befestigt. Die Aschenbecher- und 12 Volt Anschlussbeleuchtung habe ich bei der Aktion gleich dauerhaft mit ausgebaut.











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    Am Samstag (18.10.2014) habe ich meine neuesten Errungenschaften ausprobiert. Das hier ist sozusagen die Fortsetzung des Beitrages vom 17.08.2014. Da die Gloria FoamMaster FM 10 in der Handhabung für mich zu aufwendig war, habe ich mich auf die Suche nach einer guten Alternative gemacht. Die neuen Sachen habe ich bei lupus-autopflege.de gekauft, gefunden habe ich sie (wie beim letzten Mal auch) im autopflegeforum.eu.

    Einkaufsliste:

    • Heavy Duty Foam Lance Schaumkanone
    • Kärcher Consumer Adapter für Heavy Duty Foam Lance Schaumkanone
    • Lexol Vinylex 500 ml
    • Lupus Super Plush 530 Microfasertuch 60 cm x 40 cm
    • ValetPRO Dash Brush (Pinsel)

    Die Schaumkanone ist extrem hochwertig und schwer, entsprechend verblüfft war ich beim auspacken. Die Schaumkonsistenz der Heavy Duty Foam Lance war beim ersten Versuch zwar ein wenig flüssiger als bei der Gloria, auf den Bildern ist dies auch gut erkennbar, jedoch denke ich die zwei Gründe dafür bereits gefunden zu haben: Zum einen war mein Mischungsverhältnis mit 50 Milliliter Optimum Car Wash Konzentrat / Shampoo auf 500 Milliliter Wasser, 10 Milliliter geringer als empfohlen. Zum anderen habe ich warmes anstatt kaltes Leitungswasser verwendet. Beim nächsten Mal werde ich die zwei Sachen einfach beherzigen und der Schaum sollte mindestens genauso fest sein wie bei der Gloria. Trotz dessen war die Begeisterung bei mir rieisig als der Schaum aus der Kanone schoss, ganz ohne lästiges pumpen per Hand. Der Rest war dann wie gewohnt. Nach der 2-Eimer-Waschmethode folgte die Trocknung per Orange Drying Towel (Trockentuch). Zuvor habe ich aber noch zwei Bilder (sieben und acht) gemacht, auf denen ist gut erkennbar wie viel Versiegelung noch auf dem Lack ist. Nach dem abspülen des Lupos mittels eines Gartenschlauch sind wirklich nur noch sehr wenig Wassertropfen zurückgeblieben.

    Zu guter letzt kamen drei Schichten der Liquid Glass Hochglanzversiegelung auf die Lackoberfläche. Hier kam dann eine weitere Neuanschaffung zum Einsatz, dass Lupus Super Plush 530 Microfasertuch zum abtragen der Hochglanzversiegelung. Durch die langen Fasern kam bei mir das Gefühl auf, im Vergleich zum bisher genutzten kurzfaserigen Microfasertuch, die Versiegelung viel schonender abzutragen als sonst.

    Zwischen den Versiegelungsschichten habe ich mich mit dem neuen und sehr ergiebigen Lexol Vinylex um den Innenraum vom Lupo gekümmert. Die Produktbeschreibung liest sich wie folgt und der kann ich zu 100 Prozent zustimmen:

    Zitat:
    Der patentierte Lexol Vinylex Kunststoffreiniger wurde bereits vor über 20 Jahren entwickelt und hat bis heute seinen Status als einer der besten Kunststoffreiniger behalten. Dieses Produkt reinigt, pflegt, schützt und erneuert sämtliche Oberflächen aus Gummi, Kunststoff, Plastik und Vinyl in einem Arbeitsgang. Die Inhaltsstoffe dringen in die Oberfläche ein, regenerieren die Flexibilität des Materials und schützen diese vor Aushärtung und Versprödung. Durch den Ultraviolett-Schutzfilter (DH-60) werden die behandelten Oberflächen ebenfalls vor dem verblassen geschützt.

    Ich möchte fast meinen, dass mich das Lexol Vinylex mehr begeistert hat als die Schaumkanone, da hier das Ergebnis der Innenreinigung einfach viel länger sichtbarer bleibt als bei der Außenreinigung. Ein wenig Angst habe ich schon vor der nächsten Anwendung mit Lexol Vinylex. Die erste Behandlung hat mich schon sowas von den Socken gehauen, dass ich befürchte meinen Lupo nie wieder verlassen zu können nach der zweiten, dritten oder vierten Anwendung.

    Der ValetPRO Dash Brush (Pinsel) kam dieses mal leider noch nicht zum Einsatz. Der Dreck in den ritzen an den Fensterscheiben muss somit noch bis zum nächsten Jahr auf seine Entfernung warten.











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    Hier ein kleiner Hinweis und Tipp meinerseits:

    Prüft mal eure Schrauben an den Türen. Nach über elf Jahren war die auf dem Foto blau eingekreiste Schraube bei beiden Türen leicht gelockert. Der Fehler konnte ganz einfach durch festziehen der Schrauben mit einem passenden Schraubenschlüssel behoben werden. Seitdem ich die Befestigungsbolzen und Türfeststeller, gemäß "Etzold - So wird´s gemacht - Band 118", vor drei Monaten großzügig mit grünem Schmierfett eingerieben habe, gibt es auch kein knarzen und knacken mehr beim öffnen und schließen der Türen. Eure Türen werden euch diese zwei schnell durchzuführenden Schritte sicher danken.


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    Heute (17.11.2014) habe ich nach 220 Tagen (Zeitraum: 11.04.2014 bis 17.11.2014) den üblichen Reifenwechsel (von Sommer auf Winter) bei meinem Lupo durchgeführt.


    • durchschnittlicher Autogasverbrauch: 5,98 Liter pro 100 Kilometer
    • durchschnittliche Autogaskosten: 3,93 Euro pro 100 Kilometer
    • durchschnittlicher CO2-Ausstoß: 98 Gramm pro Kilometer

    • gesamter Autogasverbrauch: 862 Liter auf 14407 Kilometer
    • gesamte Autogaskosten: 566 Euro
    • gesamter CO2-Ausstoß: 1413 Kilogramm



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    Am Montag (17.11.2014) habe ich meine neueste Errungenschaft getestet. Schon immer war ich von den defekten oder schlecht funktionierenden Geräten an den Tankstellen zum anpassen und feststellen des Reifenluftdrucks genervt. Die üblichen privaten Geräte, wie zum Beispiel das Hazet 9041-1, decken einen Druckbereich von null bis zwölf Bar ab, sind dadurch ungenau abzulesen und helfen einen nicht wirklich weiter.

    Auf der Suche nach einem Luftdruckprüfer von null bis vier Bar, bin ich auf einen gut bewerteten auf Amazon (http://goo.gl/Os8AgA) gestoßen. Dieser war mir jedoch zu teuer, somit habe ich mich weiter auf die Suche gemacht und einen fast gleichwertigen Luftdruckprüfer von der FK Automotive GmbH gefunden und gekauft. Er ist hochwertig verarbeitet, massiv und stabil gebaut, hinterlässt einen ordentlichen Gesamteindruck und sämtliche Messungen lassen sich exakt ablesen. Bei zu viel Reifenluftdruck kann dieser auch direkt über den Druckknopf am Luftdruckprüfer vermindert werden.

    Ich fahre meinen Lupo seit jeher im Sommer sowie im Winter mit 2,6 Bar auf der Vorder- und 3,0 Bar auf der Hinterachse. Genauso wie den Reifenluftdruck, prüfe ich den Ölstand pflichtbewusst mindestens einmal pro Monat. Dabei ist darauf zu achten den Reifenluftdruck immer vor der Fahrt (im kalten Zustand) und den Ölstand immer nach der Fahrt (im warmen Zustand) zu überprüfen.


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    Heute, passend zum Beitrag vom 08.08.2014 (http://goo.gl/2tjSV2), ein weiterer Beitrag zum Thema Auto- / Flüssiggas. Ich habe mir die Mühe gemacht, die Kostenersparnis zwischen Autogas und Benzin einmal genauer zu ermitteln.

    Autogas unterliegt, bedingt durch die geringere Dichte und den geringeren Energiegehalt, einem kleinen, volumetrischen Mehrverbrauch gegenüber Benzin. Dies bedeutet, dass mein Lupo bei gleicher Fahrweise und gleicher Strecke, mehr Sprit mit Autogas benötigt als mit Benzin. Bei mir beläuft sich dieser Mehrverbrauch, bezogen auf den vor acht Tagen in der Statistik genannten Zeitraum (http://goo.gl/fLpuX4), auf 0,55 Liter pro 100 Kilometer beziehungsweise 10,2 Prozent und fällt somit, meiner Meinung nach, sehr gering aus.

    Wäre ich also genau die in der Statistik genannte Strecke von 14407 Kilometer mit Benzin gefahren, hätte ich 80 Liter weniger tanken müssen und käme auf 782 Liter verbrauchtes Benzin. Bei einem errechneten Durchschnittspreis für Super E10 von 1,528 Euro pro Liter (Zeitraum: April 2014 bis Oktober 2014 [http://goo.gl/kSTiSp]), komme ich auf 1194 Euro Benzinkosten. Den Autogaskosten von 566 Euro gegenübergestellt, ergibt dies eine Ersparnis von 628 Euro nach 220 Tagen und dies trotz des geringen Mehrverbrauch durch Autogas.

    Um die oben genannte Rechnung nicht komplizierter und unübersichtlicher zu gestalten als nötig, habe ich die benötigten Benzinkosten zum starten und warm fahren des Lupo außen vor gelassen, aber auch diese fallen bei mir gering aus (http://goo.gl/vsPTal) und würden die Ersparnis nur leicht negativ beeinflussen.


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    Am Montag (24.11.2014) habe ich den Kühlmitteltemperatursensor und teilweise das Kühlmittel bei meinem Lupo ersetzt. Der ein oder andere kennt es vielleicht. Es gibt immer so ein paar Dinge die am Lupo im Laufe des Jahres erledigt beziehungsweise verändert werden sollen oder müssen. Ich hatte diesbezüglich einiges geplant und vor circa vier Monaten war dann der Punkt erreicht, wo all dies erledigt war. Von einigen Sachen hatte ich hier berichtet, diese und die anderen Arbeiten sind natürlich auch fein säuberlich in meinem Spritmonitor Profil (http://goo.gl/vsPTal) hinterlegt. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon Angst, es wird bezogen auf mein Hobby "Lupo" langweilig werden und ich kann diesem Hobby nicht mehr die Aufmerksamkeit schenken wie ich es gern würde. Aber es hat nur knapp vier Wochen gedauert und der kleine wusste mich schon wieder zu beschäftigen.

    Seit gut drei Monaten also besteht in einer unglaublichen Konsequenz folgendes Problem: Der erste Versuch am Tag den Motor zu starten scheitert leider immer und alle darauffolgenden Startversuche gelingen fehlerfrei, ganz egal ob dazwischen Sekunden, Minuten oder Stunden vergehen. Der erste Startversuch unterscheidet sich auch vom Ablauf, den Geräuschen und dem Gefühl her in keinster Weise von den restlichen Startversuchen mit dem einzigen Unterschied, dass der Motor beim ersten Versuch nie anspringt und bei den anderen Versuchen problemlos startet. Und so geht das seit etwa drei Monaten von Tag zu Tag.

    Im Internet las ich dann, dass es am Kühlmitteltemperatursensor liegen könnte. Da ich mir auch nichts anderes vorstellen konnte beziehungsweise wollte, und ich mir ebenso gesagt habe, nach über elf Jahren der Nutzung des Kühlmitteltemperatursensor kann dieser auch schonmal bedenkenlos ausgetauscht werden, habe ich mich ans Werk gemacht. Ganz davon ab ob er nun das Problem behebt oder nicht, wird man ihn seine Gebrauchsspuren sicherlich ansehen. In dieser Vermutung sollte ich Recht behalten, doch das Problem löste er leider nicht. Dieses stellte ich bereits wenige Stunden nach der Bestellung des neuen Kühlmitteltemperatursensor und dem Kühlmittelzusatz fest, da ich die Daten des Kühlmitteltemperatursensors per OBD ausgelesen habe und sah, dass diese fehlerfrei waren und auch die Anzeige im Kombiinstrument hatte nie Anlass zur Sorge gegeben.




    Als die bestellten Artikel dann wenige Tage später eingetroffen waren, begann ich sofort mit dem (Aus-) Tausch. Mit einem 50 zu 50 Mischungsverhältnis füllte ich den Kühlmittelzusatz und das Wasser in eine Glasflasche, diese hatte sich optimal zum nachfüllen und zur nun dauerhaften Lagerung des restlichen Kühlmittel von etwa 500 Milliliter erwiesen.

    Dann wurde das alte Kühlmittel, soweit wie möglich, über den unteren Kühlmittelschlauch am Kühler abgelassen. Zuvor hatte ich Panik ob das abzulassende, alte Kühlmittel nicht unkontrolliert herausschießt und es wirklich in die saubere Schüssel unter dem Kühler fließt. Aber hier hat sich Volkswagen scheinbar einige Gedanken gemacht. Das Kühlmittel fließt sauber heraus und ist vergleichbar mit dem "Strahl" bei einem Ölwechsel. Hier besteht also kein Grund zur Sorge. Wie auf dem Foto relativ gut ersichtlich ist (die schwarzen Punkte), enthielt die Flüssigkeit einige Schmutzpartikel. Dies erinnerte mich sofort an den Bremsflüssigkeit- und Getriebeölwechsel, wo ich ebenfalls nicht gerade wenig Schmutzpartikel in den Flüssigkeiten feststellen musste.



    Dann nur noch die alten Teile (Halteklammer, Kühlmitteltemperatursensor, O-Ring) herrausnehmen, um die Aufnahme des Kühlmitteltemperatursensors alles ein wenig mit Bremsenreiniger säubern und die neuen Teile einsetzen. Wie immer stand mir "Etzold - So wird´s gemacht - Band 118" zur Seite und hat mir eine gewisse Sicherheit bei meiner Arbeit gegeben. Zum Schluss wurden dann noch ungefähr zwei Liter neues Kühlmittel über den Ausgleichsbehälter eingefüllt und ein Tag später bei der Kontrolle der Kühlmittelmenge ein weiterer halber Liter neues Kühlmittel ergänzt. Somit wurden lediglich zweieinhalb Liter Kühlmittel nachgefüllt, laut Etzold sind bei meinem Motor jedoch bis zu fünfeinhalb Liter Kühlmittel möglich. Zumindest habe ich so die Gewissheit, mindestens die Hälfte des Kühlmittel erneuert zu haben, obwohl dieses theoretisch erst am 22. März 2013 beim Zahnriemenwechsel gewechselt wurde. Der Kühlmitteltemperatursensor hat bei Volkswagen übrigens die Ersatzteilnummer 059919501A und kostet dort, zum jetzigen Zeitpunkt, circa 37 Euro ohne Halteklammer und ohne O-Ring. Mein Startproblem besteht zwar nach wie vor aber mein Lupo hat nun einen neuen Kühlmitteltemperatursensor und zum Teil neues Kühlmittel.




    gelöschtes Mitglied
    • lupotreff.de Team

    Zitat:

    Am Samstag... habe ich den Kühlmitteltemperatursensor und teilweise das Kühlmittel bei meinem Lupo ersetzt. Der ein oder andere kennt es vielleicht


    Zur Winterzeit wohl eines der mit meist erwähnten Themen. Schön festgehalten in Bild und Text kann man wunderbar jedem ans Herz legen bei dem das Thema aufkommt. Chapeau!


    blu.italia
    • Themenstarter
    blu.italia's Lupo

    Vielen Dank für dein positives Feedback ImbissBronko!

    Seitdem PhiL seinen Lupo nicht mehr hat, ist es hier im Bereich Profilupdates ruhig geworden. Da gibt es jetzt nur noch el guapo und mich die derzeit regelmäßig etwas berichten. Ist scheinbar nicht so angesagt und gefragt der Bereich. Ich für meinen Teil finde es jedoch sehr spannend wenn andere über ihren Lupo und die Erfahrungen berichten.


    blu.italia
    • Themenstarter
    blu.italia's Lupo

    Am Donnerstag (04.12.2014) habe ich den Zündtrafo bei meinem Lupo ersetzt. Da das im letzten Beitrag erwähnte Startproblem nach wie vor besteht, habe ich mich wiederholt im Internet belesen, Rat gesucht und entsprechend abgewogen, was noch als Quelle für den Fehler in Frage kommen könnte. Der Zündtrafo blieb letztendlich als Fehlerquelle übrig. Wie bei der letzten Wartung, stand auch diesmal der Gedanke im Vordergrund, dass ein über elf Jahre alter Zündtrafo bedenkenlos ausgetauscht werden kann, ganz davon ab ob er nun das Problem behebt oder nicht, wird man ihn seine Gebrauchsspuren sicherlich ansehen. In dieser Vermutung sollte ich Recht behalten, denn ein Anschluss am alten Zündtrafo (siehe erstes Foto im Beitrag) war leicht "korrodiert", die anderen drei Anschlüsse (siehe zweites Foto im Beitrag) waren in Ordnung. Die Hoffnung war groß, dass das Startproblem durch diesen korrodierten Anschluss entstand, doch der neue Zündtrafo konnte das Startproblem leider nicht beheben.



    Als ich vor über sechs Jahren meinen Lupo für viel Geld gekauft habe und ihn dann einige Zeit später das erste Mal bei einer Volkswagen Vertragswerkstatt vorgestellt hatte, wurde ich darauf hingewiesen, dass mein Zündtrafo gerissen ist und dieser doch möglichst zeitnah ausgetauscht werden sollte. Nach dieser Diagnose dachte ich natürlich sofort, die Katze im Sack gekauft zu haben, aber dies hat sich bis heute nicht bestätigt. Der Riss, der über sechs Jahre bestand, hatte sich nie nachteilig auf den Lupo ausgewirkt. Die Worte von den Mechanikern und der Riss hatten mich gedanklich jedoch über sechs Jahre begleitet und werden es wahrscheinlich auch weiterhin, denn mit dem heutigen Tag wurde mal wieder bestätigt, dass nicht alles geglaubt werden sollte, was erzählt wird und man sich dementsprechend immer eine oder besser zwei weitere Meinungen einholen sollte. Am allerbesten ist es natürlich, sich grundsätzlich eine eigene Meinung zu bilden.


    Der Wechsel vom Zündtrafo kann ohne Probleme selbst durchgeführt werden. Anders als sonst stand mir diesmal nicht "Etzold - So wird´s gemacht - Band 118" zur Seite, sondern „Der Schrauber von Mapco“ auf YouTube (http://goo.gl/7FY5VZ). Er hat den Wechsel des Zündtrafo, an einem gleich motorisierten Lupo durchgeführt und dies auf Video festgehalten. Ergänzend dazu lässt sich erwähnen, dass die Batterie nicht zwangsläufig abgeklemmt werden muss. Sobald der Zündschlüssel aus dem Zündschloss gezogen wird, fließt kein Strom mehr durch den Zündtrafo und erst recht nicht mehr wenn der Stecker am Zündtrafo abgezogen wird.

    Ich weiß ich wiederhole mich, aber ich kann es nicht oft genug erwähnen, dass bei entsprechender Pflege, Wartung und Wertschätzung der Lupo ein wahnsinnig zuverlässiger und problemfreier Kleinstwagen ist, denn theoretisch hätte ich die letzten zwei Wartungen nicht durchführen müssen. Der Zündtrafo hat bei Volkswagen die Ersatzteilnummer 032905106E und kostet dort, zum jetzigen Zeitpunkt, circa 175 Euro. Ich musste in der Vergangenheit wiederholt feststellen, dass die Preise der Ersatzteile bei Volkswagen unverschämt hoch sind, daher mein Rat an alle: Ersatzteile bitte immer im Internet bei bekannten und einschlägigen Händlern kaufen. Mein Startproblem besteht zwar nach wie vor aber mein Lupo hat nun ein neuen Zündtrafo.


    blu.italia
    • Themenstarter
    blu.italia's Lupo

    Am Montag (08.12.2014) fanden zwei weitere, erfreuliche Ereignisse in meinem Leben statt. Zum einen habe ich ein sehr großes und 20 Kilogramm schweres Paket (Maße: circa 50 cm x 60 cm x 86 cm) mit meinem Lupo transportiert. Große oder meist auch einfach nur viele Gegenstände (zum Beispiel: Einkaufs- und Getränkekisten bei einem Wocheneinkauf) in meinen Lupo einladen zu können und diese durch das Orderly rutschfest zu fixieren erfreut mich immer wieder. Es ist unheimlich praktisch, einen so übersichtlichen Kleinstwagen zu besitzen, welcher die Kofferraumgröße eines Golf besitzt.


    Das zweite, viel erfreulichere Ereigniss begab sich jedoch an einer Total Tankstelle. Es geht, wie in den letzten beiden Beiträgen auch, erneut um mein Startproblem. Am vergangenen Wochenende habe ich viel über das Thema Kraftstoff gelesen. Unter anderem:

    • den zehnseitigen Vortrag „Hochoktan Ottokraftstoffe für Hochleistungsmotoren“
      vom Institut für Fahrzeugtechnik der Georg-Simon-Ohm Fachhochschule Nürnberg

    • den dreizehnseitigen Vortrag „Aral Super E10 - viel besser als sein Ruf“
      von der Aral Forschung

    • den vierseitigen Bericht „Premium Dieselkraftstoffe im Vergleich“
      aus der Auto Zeitung 24/2006

    • und viele weitere Erfahrungs- und Testberichte zum Thema Hochoktan- und
      Premium-Kraftstoffe aus den verschiedensten Foren und Seiten im Internet

    Die zuletzt genannte Quelle ist, unter anderem durch die persönlichen Erfahrungen anderer Autofahrer, natürlich die umfangreichste und aussagekräftigste von allen. Aufgrund der vorhandenen Auto- / Flüssiggasanlage in meinem Lupo war das Thema Kraftstoff für mich schon immer von Interesse. Grundsätzlich besteht ein Zwiespalt über die optimale Füllmenge von Benzin im Benzintank bei Auto- / Flüssiggasfahrzeugen. Zu wenig Benzin im Benzintank kann zu einer nicht ausreichenden Kühlung der Kraftstoffpumpe führen und diese zu heiß laufen lassen. Dadurch kann es zum (Total-) Ausfall der Kraftstoffpumpe kommen. Zu viel Benzin im Benzintank kühlt die Kraftstoffpumpe ausreichend, es entsteht für uns Auto- / Flüssiggasfahrer aber ein anderes Problem worauf ich im folgenden eingehen möchte.

    • Total Excellium Super Plus ist der einzige auf dem Deutschen Markt existierende Kraftstoff ohne Zusatz von Bioethanol und kostet bei Total acht Cent mehr als das angebotene Super E5

    • Aral Ultimate Diesel ist der einzige auf dem Deutschen Markt existierende Kraftstoff ohne Zusatz von Biodiesel und kostet bei Aral zehn Cent mehr als der angebotene Diesel

    Diese zwei Kraftstoffe möchte ich hiermit jeden ans Herz legen der sein Auto liebt. Aber gerade für Auto- / Flüssiggasfahrzeuge empfehle ich dauerhaft auf das Total Excellium Super Plus umzusteigen und für Dieselfahrzeuge, zumindest im Winter, auf Aral Ultimate Diesel zu setzen. Bei Recherchen im Internet werdet Ihr feststellen, dass ich nicht der erste bin der diese Kraftstoffe empfiehlt. Viele Autofahrer haben bei Verwendung von herkömmlichem Diesel Probleme:

    • mit der Standheizung
    • mit verklebten / verunreinigten Einspritzanlagen
    • mit der vermehrten Bildung von Bakterien und Pilzen
    • mit der Laufruhe des Motors
    • beim starten des Motors in der kalten / frostigen Jahreszeit

    Diese Probleme lösten sich ganz / teilweise bei der Verwendung von Aral Ultimate Diesel. Dies gleicht in etwa dem, was ich in den letzten Monaten erlebt habe: Probleme mit dem einen Kraftstoff (Super E5) und keine Probleme mit dem anderen Kraftstoff (Total Excellium Super Plus). Doch was ist nun so schlimm am Zusatz Biodiesel (wird bis zu sieben Volumenprozent zum herkömmlichem Diesel beigemischt)? Dazu sind im Wikipedia Artikel "Biodiesel" im Abschnitt „Antriebs- und Fahrzeugtechnik“ (http://goo.gl/q3XuCS) ein paar Nachteile aufgelistet. Bitte beachtet, dass es im Wikipedia Artikel um die Verwendung von reinen Biodiesel geht, welcher in Deutschland nicht mehr erhältlich ist. Die aufgezeigten Probleme treten (bei der Verwendung von herkömmlichem Diesel mit Biodiesel Zusatz), wenn auch in geringerer Konzentration, trotzdem in Erscheinung. Weiterhin werden die folgenden Eigenschaften, einzig und allein durch den Zusatz von Biodiesel in herkömmlichem Diesel, verschlechtert:

    • Brennwert
    • Cetanzahl
    • Dichte
    • Flammpunkt
    • Heizwert
    • Siedebereich
    • Temperaturgrenzwert der Filtrierbarkeit
    • Viskosität
    • Zündtemperatur

    Dies sind, kurz zusammengefasst, die Nachteile vom Zusatz Biodiesel. Beim Zusatz Bioethanol (wird bis zu fünf [Super E5] oder zehn [Super E10] Volumenprozent zum herkömmlichem Benzin beigemischt) kann ich mir vorstellen, dass der ein oder andere Nachteil vom Biodiesel, in ähnlicher Form auch beim Bioethanol vorhanden ist. Das Hauptproblem von Bioethanol ist aber folgendes: Es bindet Feuchtigkeit und somit sammelt sich mehr und mehr Wasser im Benzintank. Da Wasser aus polaren und Benzin aus unpolaren Molekülen besteht, trennen sich beide Flüssigkeiten voneinander ab. Aufgrund der geringeren Dichte von Benzin gegenüber Wasser, schwimmt Benzin auf dem Wasser. Und genau dieser Fakt führte zu meinem Startproblem. Die (durch das Bioethanol) gebundene Feuchtigkeit, hat über Monate so viel Wasser im Benzintank angesammelt, dass sich dieses, nach einer längeren Standzeit (über Nacht), unten im Benzintank angesammelt hat. Durch den erhöhten Wasseranteil im Benzin, konnte der Motor beim ersten Startversuch nicht richtig zünden und folglich nicht anspringen. Da der zweite Startversuch immer problemlos funktionierte, gehe ich davon aus, dass ich noch keinen allzu hohen Wasseranteil im Benzintank habe / hatte. Bei weiterer Verwendung von Kraftstoff mit Bioethanol sehe ich aber durchaus die Gefahr, dass der Wasseranteil im Benzintank weiter steigen würde.

    Statistisch gesehen tanke ich circa alle drei Monate, fünf Liter Benzin in meinen Lupo. Realistisch gesehen kommt das meist gut hin, es gab aber auch schon Phasen wo ich ungefähr sechs Monate mit fünf Litern Benzin hingekommen bin, trotz gleichbleibend hoher Kilometerlaufleistung. Der Grund für den längeren Einsatzzeitraum ist, dass der Motor, besser gesagt das Kühlmittel und die Auto- / Flüssiggasanlage in den warmen Monaten schneller die 25 Grad Celsius Umschalttemperatur erreicht als im Winter. Somit benötige ich im Winter grundsätzlich mehr Benzin als im Sommer. Diese vielen Monaten sind für das Bioethanol scheinbar ausreichend, um entsprechend viel Feuchtigkeit im Benzintank zu binden und Startprobleme dieser Art hervorzurufen.


    Bezüglich der geforderten 91 ROZ (Research-Oktanzahl) (siehe Aufkleber im Tankdeckel vom Lupo) und der höheren 98 ROZ vom Total Excellium Super Plus, denke ich, dass die 91 ROZ einen Mindestwert seitens Volkswagen darstellen sollen. Auch wenn in Deutschland meines Wissens nach offiziell nur Kraftstoffe ab 91 ROZ vertrieben und verkauft werden. Sollte jemand den richtigen Grund wissen, würde ich mich freuen diesen zu erfahren! Mit der ROZ wird die Klopffestigkeit von Benzin angegeben. Je höher die ROZ ist, desto seltener kommt es zu unkontrollierten Selbstentzündungen im Motor und dadurch widerrum entsteht eine erhöhte Laufruhe. Auto- / Flüssiggas hat zwischen 105 und 115 ROZ und ist somit klopffester als alle anderen Benzinkraftstoffe, es schadet dem Motor also in keinster Weise eine erhöhte ROZ zu verwenden.

    Ob es nun wirklich das Bioethanol beziehungsweise die gebundene Feuchtigkeit war, die mir die Startprobleme bereitet hat, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht endgültig feststellen. Vieles spricht jedoch dafür und die Langzeiterfahrung muss zeigen, wie sich das neue Total Excellium Super Plus nach mehreren Monaten in meinem Lupo verhält. Frühstens also in einem Jahr weiß ich diesbezüglich mehr, jedoch bin ich optimistisch, dass mein Lupo ohne Bioethanol auch keine Probleme mehr dieser Art haben wird. Ich weiß auch nicht, ob mein Lupo wieder normal angesprungen wäre, wenn ich wieder Super E5 oder Super E10 getankt hätte. Auch kann es passieren, dass mein Lupo in ein paar Monaten wieder erst beim zweiten Startversuch anspringt. Da ich beim jetztigen Tankvorgang zu den restlichen sechs (Reserve-) Litern Super E5 lediglich fünf Liter Total Excellium Super Plus dazu getankt habe und somit nach wie vor eine geringe Menge Bioethanol in meinem Benzintank vorhanden ist. Grundsätzlich bin ich nun wieder an dem Punkt, dass mein Lupo perfekt funktioniert und vorerst keine großen Änderungen oder Aktionen geplant sind. Aber der Sommer kommt und dann geht es weiter. Ich habe auch jetzt schon mindestens drei „kleinere“ Ideen im Kopf, die ich als nächstes umsetzen möchte.


    blu.italia
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    blu.italia's Lupo

    Vier Orte und vier Fotos. Es sind die Plätze wo wir (der Lupo und ich) uns regelmäßig aufhalten. Entsprechend viel Zeit verbringen wir auf den Verbindungen der Autobahnen 2 (Europastraße 30) und 7 (Europastraße 45). Meist höre ich Podcast und genieße die Ruhe.






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    blu.italia's Lupo

    Weihnachtszeit, schönste Zeit! Meist für Kinder, wenn ihre Augen beim auspacken der Geschenke anfangen zu leuchten und dann die tiefste, innere Freude in ihnen zum Vorschein kommt. Dieses Jahr war es auch bei mir der Fall, als ich mein Geschenk ausgepackt habe und ein gemaltes Bild (Maße: circa 30 cm x 40 cm) von meinem Lupo in den Händen hielt.

    Somit habe ich, neben den hier veröffentlichten Beiträgen und Fotos, eine weitere große und schöne Erinnerung an meinen Lupo. Ich werde dann noch einen Bilderrahmen kaufen, mit hochentspiegeltem Ultraviolett-Schutz 60 Museumsglas von Flabeg, damit das gemalte Bild so lange wie möglich, in bester Qualität, erhalten bleibt.


    blu.italia
    • Themenstarter
    blu.italia's Lupo

    Am Freitag (26.12.2014) habe ich das Pioneer MVH-X560BT (Marktstart: Januar 2014) in meinen Lupo eingebaut. Dies hier ist die Fortsetzung des Beitrages vom 10.10.2014. Ziel war es, weniger Kabelsalat und mehr Ordnung und Übersicht in den Lupo zu bringen. Seit dem Einbau des Autoradio sind mir, bis dato, folgende Vorteile aufgefallen:

    • kabellose, schnelle und unkomplizierte Kopplung des Autoradio mit dem Smartphone per Bluetooth, ohne einen Knopf- oder Tastendruck an einer der beiden Geräte zu tätigen (möglich durch NFC [Near Field Communication]), dadurch erspare ich mir das bisher verwendete AUX / Klinke-zu-Klinke Kabel

    • Freisprecheinrichtung (FSE): eingehende Anrufe am Smartphone über das Autoradio annehmen, ablehnen oder stummschalten, kristallklare Telefonate mit hervoragender Sprachausgabequalität über die Hoch- und Mitteltöner im Lupo genießen

    • Musik und Podcasts auf dem Smartphone über das Autoradio wiedergeben, pausieren, vor- und zurückspulen

    • Mixtrax analysiert Musikdateien auf dem USB Stick nach Beat, Melodie, Refrain und weiteren Kriterien und erstellt einen variablen Non-Stop-Mix aus allen Liedern mit fantastischen Übergangseffekten

    Für jedes neue und moderne Auto sind die ersten drei Features wahrscheinlich selbstverständlich, für mich sind sie neu und bieten mir einen unbeschreiblichen Mehrwert. Somit bin ich wieder auf Höhe der Zeit, gefühlt bin ich der Zeit sogar ein wenig Voraus. Das letzte Feature hat mich am meisten begeistert. Selbst wenn mir ein Lied nicht gefällt kann ich unterbrechungsfrei zum nächsten Lied springen, da auch hier stets ein sehr weicher und passender Übergangseffekt zum Einsatz kommt. Unglaublich was Pioneer hier geschaffen hat und was sich in den letzten sechs Jahren, im Vergleich zu meinem alten Autoradio Pioneer DEH-P6000UB (Markstart: Januar 2008), auf dem Markt getan hat.

    Das Mikrofon wird, wenn es so realisierbar ist wie ich es mir vorstelle, in die Mittelkonsole wandern. Also unters Autoradio, ins kleine Ablagenfach. So kann auch der Beifahrer problemlos telefonieren und sollte genauso gut verstanden werden wie der Fahrer. Von nun an steige ich in meinem Lupo ein, fixiere mein Smartphone mit zwei Handgriffen in der Halterung und das war es. Das Smartphone wird dann automatisch aufgeladen, verbindet sich selbstständig mit dem Autoradio und ich kann anfangen mit navigieren, telefonieren und Musik oder Podcast hören.

    Bezüglich größerer Änderungen war es das dann wohl für dieses Jahr. Für 2015 habe ich schon viele weitere Pläne. Ich bin mir sicher es wird ein weiteres, tolles Jahr mit meinem Lupo und wir befinden uns erst am Anfang einer längeren Aufbereitungs- und Erneuerungsphase.





    blu.italia
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    blu.italia's Lupo

    Le Transporteur die zweite. Heute (27.12.2014) habe ich, mal wieder, einen größeren Gegenstand (21 Zoll Röhrenfernseher) mit meinem Lupo transportiert. Er wirkt ziemlich klein und verlassen auf der Ladefläche, würde aber in einem normalen Kleinstwagen nicht ohne weiteres hineinpassen. Neben dem Röhrenfernseher hatte ich eine Einkaufskiste, ein Paket, einen großen Rucksack, ein Notebook, den Wocheneinkauf und eine Winterjacke auf der Ladefläche zu liegen. Von Mai bis Juni 2011 hatte ich die Ladefläche bis ins kleinste Detail geplant und im Juli 2011 dann zusammengebaut. Seitdem habe ich es nie bereut sie in meinen Lupo eingebaut und die anderen Sachen (hintere Gurtschlösser, Hutablage und Rücksitzbank) entsprechend ausgebaut zu haben. Die Ladefläche hat zwei „Besonderheiten“:

    • eine Ladekante am Ende der Ladefläche, hier können die zu transportierenden Gegenstände gegengestellt und in Verbindung mit dem Orderly sicher und fest fixiert werden, egal ob in Kurven, beim bremsen oder beschleunigen, nichts rutscht in irgendeine Richtung

    • ein Staufach mit Klappe, für die saubere und sichere Ablage von nicht täglich benötigten Sachen (Ersatzglühbirnen, Pannenspray, Scheibenenteiser, Verbandskasten, Warnwesten und Werkzeug) die ständig mitgeführt werden müssen und für die problemlose Erreichbarkeit vom Autogastank zum Beispiel bei der GWP (Gaswiederholungsprüfung)

    Die Ladefläche würde ich, wenn ich es müsste, jederzeit genau so wieder bauen. Jeder der im Lupo dauerhaft mehr Stauraum benötigt sollte den Aufwand, das Geld und die Zeit nicht scheuen, sich selbst so eine Ladefläche zu bauen.





    blu.italia
    • Themenstarter
    blu.italia's Lupo

    Heute (10.01.2015) habe ich, wie im Beitrag vom 29.12.2014 angekündigt, das Mikrofon vom neuen Autoradio umgesetzt. Bis dato befand es sich mittig vom Kombiinstrument, jetzt befindet es sich in der Mittelkonsole im Ablagefach. So kann auch der Beifahrer problemlos telefonieren und wird genauso gut verstanden wie der Fahrer. Zudem lässt sich das Mikrofon nun um 360 Grad horizontal drehen und um bis zu 180 Grad vertikal neigen. Seit dem Einbau vom Autoradio sind mir noch folgende Vorteile aufgefallen:

    • Handys und Smartphones kommunizieren über elektromagnetische Wellen (Feldenergie) mit Mobilfunkmasten, diese elektromagnetische Wellen können in Verbindung mit alter und / oder schlecht abgeschirmter Audio Peripherie (zum Beispiel: Autoradio, Lautsprecher oder Lautsprecherkabel) zu einer elektromagnetischen Unverträglichkeit führen, diese Strahlungskopplung erzeugt laute und nervige Störgeräusche welche im Lupo durch die Hoch- und Mitteltöner hörbar werden, mit der neuen Smartphone Halterung (siehe Beitrag vom 10.10.2014 [http://goo.gl/81xqrW]) hatten sich diese Störgeräusche zwar schon minimiert, waren aber in Verbindung mit dem alten Autoradio nach wie vor existent, mit dem neuen Autoradio gehören die Störgeräusche nun endlich der Vergangenheit an, ich hatte mich in den vergangenen Jahren jedoch so sehr an die Störgeräusche gewöhnt, dass es mir erst jetzt, zwei Wochen nach dem Einbau, bewusst wurde, dass die Störgeräusche nicht mehr vorhanden sind

    • wenn das Smartphone per Bluetooth mit dem Autoradio verbunden ist, kann (ohne zuvor eine bestimmte App auf dem Smartphone starten zu müssen) der Play/Pause Knopf am Autoradio gedrückt werden und es wird automatisch und im Hintergrund die Standard Musik oder Podcast App im Smartphone gestartet und der letzte Wiedergabepunkt fortgesetzt

    • beim herausziehen vom Zündschlüssel oder ausschalten vom Autoradio wird die Musik- oder Podcastwiedergabe im Smartphone automatisch pausiert und automatisch fortgesetzt, sobald das Smartphone erneut eine Bluetoothverbindung mit dem Autoradio hergestellt hat (also beim einschalten der Zündung oder anschalten des Autoradios)

    Es mögen eventuell banale und einfache Dinge sein, mich faszinieren sie dennoch. Gerade in Hinsicht darauf, wie alt und einfach die Lupotechnik eigentlich ist und wie ihr jetzt ein wenig komfortabler, moderner und nützlicher Hauch eingepflanzt wird.



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