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1.0 AUC Zündaussetzter nur bei warmen Motor im Leerlauf

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Hallo,
ähnliche Themen wurden schon besprochen, war aber bei den anderen immer doch anders.

Daher hier mein Problem:
Auto: Lupo 1.0, Bj 2003, Motorcode AUC

Der Wagen läuft kalt und während der Fahrt super.

Problem: So bald die Betriebstemperatur erreicht ist und der Wagen länger als ca. 40 Sekunden im Leerlauf steht, fängt die Motorkontrolleuchte an zu blinken. Der Motor läuft unrund. Nachdem man etwas Gas gibt oder weiterfährt geht die Lampe aus.
Der Fehler wird als sporadisch P 0303, Zündaussetzer Zyl. 3 ausgegeben. Immer häufiger wird der Fehler auch dauerhaft hinterlegt, was ich dann mit einem 20 Euro ODB-Gerät wieder rauslösche.

Folgendes habe ich getauscht/geprüft:
Zündkerzen, Zündkabel, Zündtrafo.
Einspritzdüsen untereinander getauscht.
Drosselklappe gereinigt
Injektionsreiniger von Liqui Moly reingekippt
Kompression gemessen; 1: 10, 2: 10 3: 8,5 4: 14 - keine Veränderung bei Zyl. 3 nach Zugabe von etwas Öl


Um den Fehler nachvollziehen zu können habe ich folgendes probiert:
Kaltstart (hört sich "normal" an)
Zündkerzenstecker nacheinander abgezogen, jeweils eine Veränderung im Motorlauf gehört, auch auf Zyl. 3.
Dann den Wagen warmlaufen lassen, bis die MKL anfing zu blinken (nicht dauerhaftes Leuchten) und der Motor anfing rumzuspacken. Dann nochmals Zündkerzenstecker auf Zyl. 3 abgezogen: keine Veränderung des schlechten Motorlaufs, der Zündfunke des Zündkabels (gegen den Motor gehalten) war aber da!
Grundsätzlich läuft die Karre noch und erfüllt Ihren Zweck. Jedoch ist im Okt. die HU fällig und ich habe Sorgen dass dann Schluß für den kleine Lupo ist.

Meine Frage an Euch: Was kann ich als Laie noch prüfen oder ersetzen?
Kann man die Ventile selber prüfen?



Hallo,

wenn ich die Kompressionswerte 3. und 4. betrachte, könnte es außer den Ventilen auch die Rollenschlepphebel sein. Außerdem würde ich die Einstellung des Zahnriemens überprüfen ( lassen ). Der Kraftstoff-Druckregler könnte ebenfalls fehlerhaft arbeiten. Sollte ebenfalls geprüft werden.

Wann ist dieser zum letzten Mal erneuert worden ?

Die Kompressionswerte sind bei warmem Motor geprüft worden ?.

Da Du die Zündung fast ausschließt, könnte es nur noch an der Kraftstoffversorgung liegen.
Beim Start des kalten Motors liegt ein Kraftstoff-Überschuss bzw. Verbrennungsluft-minderung vor .... Zylinder 3 läuft mit und produziert keinen Aussetzer. Mit zunehmender Betriebstemperatur wird der Kraftstoff-Überschuss zurück genommen bzw. die Verbrennungsluft wieder angereichert.
Dann läuft der 3. Zylinder zu mager und hat Verbrennungsaussetzer. Das wäre die Situation im Leerlauf welche Du schilderst.

Bei Teillast läuft nach Deinen Angaben der betriebswarme Motor einwandfrei. D.h. er bekommt genügend Kraftstoff. Wäre eine der Möglichkeiten.

Die 14 bar des 4. Zylinders sind nicht realistisch .... diesen Kompressionsdruckwert hat ein neuer Motor.
Der Kompressionsdruck sollte nach Möglichkeit bei betriebswarmem Motor geprüft werden.
Mindest-Motor-Temperatur sollte schon bei 40-50° C liegen.

Dann geben die Messwerte erst richtigen Aufschluss über:

die Dichtheit der Ventile
die Dichtheit der Kolbenringe
die Funktion der Rollenschlepphebel usw. usw.

Wiederhole mal bitte die Kompressionsprüfung. Versuche bei jedem Zylinder die gleiche Umdrehungzahl des Motors einzuhalten.

Du bist sicher, dass das Kühlsystem, insbesondere zwischen den beiden Zylindern, dicht ist ..... die Werte von 3. und 4. Zylinder weichen erheblich von einander ab. Schau Dir mal die Kühlflüssigkeit an. Hast Du K-Flüssigkeit auffüllen müssen ? Hast Du mal den Öleinfüllstutzen angeschaut .... Ölemulsion, Schaum, deuten darauf hin das Wasser im Öl ist. Ölstand geprüft ?

Wenn z.B. bei der Kompressionprüfung Kühlflüssigkeit in den 4. Zylinder tropft, kann es hohe bis sehr hohe Kompressionswerte geben, welche letztlich die sogenannten Wasserschläge verursachen. Motor blockiert dann beim Anlass-Vorgang.

Vorstehendes ist nur Einiges. Es kann auch ein Zusammenwirken mehrerer Ursachen sein.

Letztlich wird wohl der Zylinderkopf abgebaut werden müssen, wenn man die Ursache so nicht finden und beseitigen kann.

Jürgen M.


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Hallo Jürgen,

danke für die Rückmeldung! Neuigkeiten am Ende dieser Nachricht.

Der Krafstoffregler wurde meines Wissens noch nie getauscht. Ist dieser ein Verschleißteil?
Der Test des Regler wie in " So wirds gemacht" scheitert an dem dort beschriebenen Messgerät.

Zum Kompressionstest: Den Test habe ich bei ca. 30 - 40 C Motortemperatur durchgeführt. Ich habe gelesen, dass man die Zündkerzen nicht bei warmen Motorblock rausdrehen soll, da dies zu Beschädigungen führen soll. Das Gerät habe ich mir geliehen und steht mir momentan nicht mehr zur Verfügung.

Kühlung: Ist alles dicht, nichts drin, was nicht reingehört.

Ich vermute auch, dass es im Bereich Ventile, Schlepphebel usw. Probleme geben könnte
Ich hadere noch mit mir ob ich mich dort selber rantraue.

ABER: Nachdem zu dem Fehler Zündaussetzer noch der Fehler P0404 AGR außer Sollbereich dazugekommen ist (und zwar als permanenter Fehler) habe ich das AGR Ventil mal gereinigt. Es bröselte schon von alleine raus, dann in Aceton eingelegt und mit Bremsenreiniger durchgespült.
Ergebnis: Die Leerlaufdrehzahl hat sich geändert, kam mir vorher immer ziemlich niedrig vor (600 - 680), jetzt ca. 800 - 900. Überhaupt ruhigerer Motorlauf. Und das beste: kein Blinken als Hinweis auf Zündaussetzer mehr. Dafür noch einmal der Fehler P0401, Durchfluss zu gering. Also das AGR scheint schon ziemlich durch zu sein oder muss sich noch freiarbeiten.
Also liebes Forum, kann das verdreckte AGR Ventil der Auslöser für mein Problem gewesen sein?
Im Moment fahre ich gefühlt ein ganz anderes Auto.

Viele Grüße

Stefan



Hallo Stefan,

Zündaussetzer, wir setzen voraus, dass keine mechanische Schäden an Ventile, Kabel und Zündkerzen vorliegen, können zwei Ursachen haben:

1.) Zündung ( Zündaussetzer )
2.) Kraftstoffversorgung ( Verbrennungsaussetzer )

Zündung

Nun hast Du am AGR-Ventil gearbeitet und einiges abbauen und auf Seite "biegen" müssen.
Es kann sein, dass die Anschlüsse der Zündkerzenkabel bewegt wurden. Einmal auf der Zündkerzen-Steckerseite und zum Anderen am Zündtrafo.
Da kann durch Zufall nun wieder ein einwandfreier Kontakt hergestellt worden sein.

Dennoch würde ich die Steckkontakte am Zündtrafo, einer nach dem anderen, abziehen und kontrollieren ( Oxydation, grünlicher Belag ).

Kraftstoff

Hier besteht durchaus die Möglichkeit, dass wegen Unterdruckverlust, die Kraftstoff-Versorgung der Einspritzanlage gestört ist.

Ein weiterer Fehler wäre, die Abdichtung der Einspritzventil ist mangelhaft geworden. Auf dem Einspritzventil sitzen 2 O-Ringe welche schon mal undicht werden. Dann setzt beim betreffenden Zylinder die Verbrennung aus.
Hatte ich vor einigen Monaten am Lupo meiner Frau. Durch Zufall gesehen, dass das Einspritzventil des 1. Zylinders dunkler war als die anderen. Kraftstoff trat aus .... LuFiKa wurde 2 mal abgebaut und der ausgetretene Kraftstoff war dann schon verdunstet.

Im Normalfall hätte ich noch einige Zeit länger suchen müssen, weil bei ausgebautem Ventil die abgegebene Kraftstoffmenge bei allen Einspritzventilen gleich gewesen wäre.

Den Fehler habe ich dann so lokalisiert, Zündung totgelegt und den Motor kurz gestartet. Da konnte man sehen das am Einspritzventil des 1. Zylinders Kraftstoff austrat. Dies verursachte dann den " Zündaussetzer " in Wirklichkeit war es ja ein Verbrennungsaussetzer. An allen Einspritzventilen die Dichtringe gewechselt und gut es wieder.

Nun zum AGR

Die eigentliche Aufgabe und die Wirkungsweise habe ich hier im Forum schon mal ausführlich beschrieben, muss dennoch einiges hier wieder anführen.

Durch ein geregeltes System wird aus den vorhandenen Abgasen ein bestimmter Teil, bis 30-50%, dem Ansaugsystem, Ansaugrohr, zugeführt. Diese zugeführte Teil von Abgas hat in der Regel sehr wenig brennbare Bestandteile. Dies bewirkt dann eine Verringerung der Temperaturen in den Zylindern und somit eine Verringerung der Stickstoffoxide-Anteile.

Dies bewirkt, dass steuerrechtlich das Fahrzeug in eine günstigere Schadstoffklasse eingruppiert werden kann. Ich weise auch hier nochmal darauf hin, dass Manipulationen an der AGR keine Ordnungswidrigkeit ist, sondern ein Straftatbestand.

VAG und Stickstoffoxide sind zur Zeit die milliardenschwere Auseinandersetzung von VW mit der Bundesrepublik und auch mit den USA. Noch darf der TÜV dies nicht kontrollieren, ist aber jederzeit in der Lage einwandfrei und ohne Zweifel in der Lage Manipulationen festzustellen. Der TÜV selbst hat durch seine Arbeit festgestellt, das etwa 4,5 Millionen Fahrzeuge manipuliert sind. Keine Sorge, die Überprüfung der Stickstoffoxide kommt, schneller als manch einem lieb ist.....die Fahrzeuge haben dann keine Mängel, sie werden einfach still gelegt.

Aber nun weiter im Text. Noch mal zur Erinnerung, die Auslösung der AGR wird durch das Steuergerät der Einspritzanlage über ein elektrisch betätigtes Abgasrückführventil zu einem mechanischen Ventil vorgenommen. Dieses Ventil liegt im Abgasstrom.
Nun kommen wir der Sache etwas näher. Das mechanische Ventil besitzt einen kegelförmigen Kolben der es ermöglicht, dass durch das Anheben des Kolbens Öffnungsquerschnitte verschiedenster Durchmesser entstehen. D.h. jede auch nur mögliche Ventilstellung kann durch die Regelimpulse hergestellt werden.

Nun kann es passieren, dass durch Zünd- und Verbrennungsaussetzer soviel Rückstände an Ruß, Ölbestandteile, Verkokungen, entstehen, dass das Kegelventil schwergängig wird und letztlich festhängt.

Jetzt kommt der interessante Teil: Blockiert dieses Kegelventil im geschlossenen Zustand merkt das erst mal niemand ... außer der TÜV misst ... Der Motor läuft gut und einwandfrei. Prima, würde ein jeder sagen .... und was ist mit der NOx-Minderung ? Nix mehr.

Blockiert das Kegelventil in mehr oder weniger offener Stellung dann wird dem Motor bis zu 50 % zündunwilliges Kraftstoff-Luftgemisch zu geführt . Um so mehr wenn Zündungen da sind. Abgas zündet i.R. nicht mehr.

Wenn der Motor dennoch anspringt hat er im Teillastbereich keine große Schwierigkeiten zu laufen. Das kommt dann beim Leerlauf und bei Voll-Last wieder zum Zuge.

Diese Laufschwierigkeiten sind natürlich abhängig vom Stand des Kegelventil im AGR-Ventil.

Jetzt hast Du das AGR mit Aceton gereinigt, der Kolben ist einigermaßen gängig geworden und das AGR arbeitet einigermaßen richtig. Dazu gehört auch, dass der Unterdruck stimmt ..... Leerlauf hoher Unterdruck, Voll-Last niedrigster Unterdruck ....

Der hohe Unterdruck im Leerlauf zieht den kegelförmigen Kolben in Geschlossen-Stellung und ermöglicht so einen einwandfreien Start des Motors ohne das verbranntes Abgas den Start des Motor verhindert oder den Leerlauf beeinflusst. Erst mit höher werdender Drehzahl des Motors setzt die AGR wieder ein. Wohlbemerkt, durch die Impulse des Steuergerätes ... bei Voll-Last wird das Kegelventil durch das Ausbleiben bzw. Vermindern der Impulse wieder geschlossen.

Du hast sicher das Rohr ebenfalls gereinigt und auch neue Dichtungen verwendet. Mache mal nach dem Löschen der Fehler im Fehlerspeicher, eine Probefahrt von ca. 30 - 50 Km mit wechselnden Motordrehzahlen und lies im Anschluss den Fehlerspeicher erneut aus.

Jürgen










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Hallo Jürgen,

ich habe es richtig verstanden? Womöglich hing das AGR Ventil in einer ungünstigen Zwischenstellung und könnte auch die Fehlermeldung P0303, Zündaussetzer ausgelöst haben? Zumindest den schlechten Leerlauf?

Die Einspritzventile habe ich schon mal quergetauscht und musste auch die Dichtringe ersetzen. Die waren tatsächlich schon angefressen. Das änderte aber nichts am Problem (aber dann hat er zumindest mal neue Dichtringe bekommen ...).

Ich habe jetzt seit der Reinigung des AGR 120 KM hinter mir. Es hört und fühlt sich alles gut an. JEDOCH: beim Beschleunigen sprang 2 x die MIL an, Fehler P0401. Die Umdrehung lag lt. "ODB Tester Standbild" bei 2600 Umdrehungen (also als der Fehler auftrat, Anmerkung: Ich habe lediglich ein 25 Euro Auslesegerät)
Demnach scheint der Kolben doch noch zu hängen oder zu kleben, richtig?

Mein eigenliches Problem mit den Zündaussetzern im Leerlauf mit blinkender Checklampe trat jetzt nicht mehr auf.






Hallo,

Du hast es richtig verstanden. Ist alles korrekt .... wenn Dir bei der Reinigung schon etwas entgegen "bröselte" nochmal meine Frage: Hast Du das Verbindungsrohr vom Saugrohr zum AGR-Ventil ebenfalls mal gereinigt ?. Dichtungen ok ? Ist die Unterdruckleitung vom AGR-Ventil zum Saugrohr beidseitig angeschlossen und dicht ?.

Diese Punkte nochmal genau nachsehen und die Reinigung mal wiederholen.

Der Fehlercode P0401 bedeutet - Abgasrückführsystem Durchsatz zu klein - In der gesetzlichen OBDII - Diagnose wird der Fehlercode P0401 folgendermaßen interpretiert - Abgas-Rückführ-System (EGR) zu niedriger Durchfluss detektiert -

Ein Letztes hast Du den Fehler im Fehlerspeicher gelöscht ? Dies ist wichtig.

Jürgen


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Hallo,

die Fehler habe ich immer gelöscht.

Das Rohr vom AGR zum Ansaugrohr habe ich jetzt nachträglich gereinigt. Das war im Knick Richtung Ausgang richtig verdreckt. Der Rohrinnendurchmesser war auf jeden Fall verringert. Die Dichtungen sehen gut aus.

Da ich mal was von "AGR anlernen" gelesen habe, habe ich nach einer Anleitung zum Thema "Drosselklappe anlernen" hier aus dem Forum die Batterie für ca. 1 Std abgeklemmt, dann angeklemmt, Zündung 10 Min. an, dann Motor starten und im Leerlauf laufen lassen, dann gefahren. B r i n g t d a s w a s ? Oder sollte da eine Werkstatt noch mal eine Grundeinstellung vornehmen?

Int. Beobachtung: Im Leerlauf während dieser Prozedur fing die MIL wieder an zu blinken (Zündaussetzer, mein Ursprungspoblem). Nach einer Minute ging diese allerding wieder aus. Die Lampe ging bisher auch nicht wieder an. Fa

Es ist das Juckelauto meiner Jungs. Daher fahre ich es eigentlich nie, außer ich habe daran rumgebastelt. Ich warte mal deren Rückmeldung ab.

Gruß
Stefan


Hallo Stefan,

im Normalfall kann die AGR nicht für einen unrunden Leerlauf sorgen. Die AGR ist nur im Teillastbereich aktiv.
Hängt das Kegelventil in ganz offener Stellung, hat dies durch die Rückführung von vermehrtem verbranntem Abgas dann Rückwirkungen auf den Leerlauf. Voll-Last ist erst mal nicht wichtig.

Ist der Unterdruckschlauch vom AGR zum Saugrohr frei und angeschlossen ? Der Unterdruck ist im Leerlauf ist sehr hoch und dieser Unterdruck unterstützt die Rücksetzung des Kolbens des mechanischen Teils des AGR-Ventils, Kegelventil.

Kontrolliere mal den Unterdruckschlauch.

In der Regel ist die Anpassung des Motorsteuergerät auf die AGR nur beim Wechsel des AGR-Ventils erforderlich.

Mit dem Abklemmen des Bordnetzes von der Starterbatterie macht man die Steuergeräte stromlos. Alle Kondensatoren entladen sich. Mit dem Anlegen der Bordspannung inizialisieren sich die Steuergeräte wieder neu, auch die Elektronik verheddert sich schon mal.

Der Elektroniker macht das meist als ersten Fehlersuchansatz. In vielen Fällen ist dies dann auch erfolgreich.

Jürgen


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Hallo,
nach vielen Monaten hier noch mal eine Rückmeldung wie das ganze Ausging .
Evtl. hilft es dem einen oder anderen.

Problem waren Zündaussetzer, lief auf drei Pöttten ...,


Also das ganze AGR Gefummel, Zündung usw. hat nicht wirklich was gebracht. Ich war auf einem Samstag bei VW und der Meister meinte da wäre was mit dem Ventiltrieb - Rep.bei denen viel zu teuer für so ein altes Auto (seine Worte) = Totalschaden (auch seine Worte ).

Da ich nun also einen Totalschaden auf dem Hof hatte, habe ich das Problem wie folgt gelöst:

Zylinderkopf runter, alle Ventile neu eingeschliffen, ein Auslassventil des problembelasteten Zylinder erneuert, NEUE Abstützelemente, Zylinderkopfdichtung. Wieder zusammengebaut und er läuft seitdem wunderbar ruhig und ging problemlos durch die Abgasuntersuchung.
Kosten: 95 Euro an Teile, ca. 40 Euro für Werkzeug und Spezialwerkzeug. Das meiste hatte ich schon.
Also nur Mut! Ich habe keine technische Ausbildung, aber mit gesundem Menschenverstand, gutem Werkzeug und Zugang zu elsa zwecks Drehmomenten usw ist es möglich.
Ich hätte die Kiste schon fast in den Schrott gegeben. Aber dann packte mich der Ehrgeiz.

Mögen diese Zeilen euch motivieren!



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