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EPC Lampe Lupo 1.0 2001

Native
  • Themenstarter
Native's Lupo

Hallo Leute,

Hoffe das mir hier einer bei meinem Problem helfen kann.
Das Problem fing eines Tages so an, das bei meinem Lupo die EPC Lampe an ging und das Auto kein Gas mehr angenommen hatte. Am nächsten Tag war die Lampe zwar noch an aber man konnte wieder ohne Probleme fahren. Ich ab zu VW und angeblich soll die Drosselklappe defekt sein. Man hat mir eine Reinigung der Drosselklappe angeboten weil es auch vom Schmutz komme könnte.
Das Auto lief auch ohne Problem 2Wochen bis ich durch die Waschstraße ( mit Unterbodenwäsche) Fuhr und schon war das Problem wieder vorhanden. Da mir eine neue Drosselklappe zu teuer ist, habe ich mir eine Gebrachte gekauft und mit dieser war das Problem dann auch behoben. Ich dann gleich wieder durch die Waschstraße nur diesmal ohne Unterbodenwäche und das Auto fuhr ohne Problem.
Da habe ich mich natürlich gefreut und musste nach ca. 3Wochen feststellen nach einer Autowäche mit Unterbodenwäche wieder feststellen das das Problem immer noch vorhanden ist.
Sobald man aus der Waschstraße kommt, geht die EPC Lampe wieder an und fertig. Diesmal konnte ich zwar noch fahren, nur hat der Lupo nicht immer Gas angenommen und läuft nicht ganz rund. Die Check Lampe ging auch noch an.
1stunde nach der Wäche lief der Wagen ohne Probleme. Heute Morgen wo ich mich dann auf den Weg zur Arbeit machen wollte, war zwar die EPC Lampe aus, der Lupo lief aber nicht ruhig und hatte Fehlzündungen. Auf den Weg zu VW war das Problem wieder weg.
Nachdem man den Fehler erneut ausgelesen hat, soll wieder ein Fehler an der Drosselklappe sein und der 1ste Pot hatte Fehlzündungen. Laut VW soll wohl ein Problem mit den Verteiler sein und das wäre wohl beim Lupo bekannt.
Jetzt Stelle ich mir natürlich die Frage was es sein könnte. Ich glaube ja mehr das irgendwo Feuchtigkeit rein kommen weil das Problem nur dann vorhanden ist wenn man eine Unterbodenwäche beim Waschen dabei hat.

Vielleicht kann mir ja einer aus dem Forum helfen. Möchte VW nicht noch mehr Geld in den Rächen werfen.



Zitat:

Ich glaube ja mehr das irgendwo Feuchtigkeit rein kommen weil das Problem nur dann vorhanden ist wenn man eine Unterbodenwäche beim Waschen dabei hat.


ich glaub du hasst den schaden festgestellt...


Native
  • Themenstarter
Native's Lupo

Das Wasser an einer gewissen Stelle rein kommen muss, ist mir schon klar. Es ist ja nur die Frage wo es sein könnte.
Habe nur keine Lust das wenn morgen VW bei mir ein Zündkerzenkabel und die Verteilerkappe (wenn das so heißen sollte) tauscht, das Problem immer noch verhanden ist.



also bei mir hat der das im mom auch manchmal das der für 1-2sekunden kein gas annimmt..
..mach mir iwie schon sorgen dass es was schlimmes sein könnte
das iss bis jetz 2 mal vorgekommen.. aba bei trockenem wetter ohne unterbodenwäsche! :(

@Nativ: nen kollege von mir hatte im golf 4 probs mit den drosselklappen.. die sollten wohl iwie nachgestellt werden.. der lief immer im standgas unruhig als wenn er mitn gas nen bisschen am spielen wär.. aba beim fahren machte ihm das keine probs

-> kam bei mir die letzten tage immer öfter vor! soll wohl an den kerzen liegen.. sind schon 9 jahre alt.. würden nie gewechselt vom vorbesitzer!


Hallo,
muss das Thema nochmal aufrollen, da wir mit unserem Lupo 1.0 (AUC) genau das selbe Problem haben.
Nach der Waschstraße mit Unterbodenwäsche geht die Motorkontrolleuchte & EPC an und der Motor läuft unrund und geht ständig aus. Wenn alles getrocknet ist, gehen die Warnleuchten aus und er läuft wieder.
Das Problem tritt auch im Winter bei Kälte und längerer Standzeit (ohne Waschstraße) auf und erledigt sich dann bei warmem Motor wieder von selbst. Er hat also offensichtlich ein Problem mit Feuchtigkeit. Die Frage ist nur: Wo?
Zunächst hatte VW die Drosselklappe im Verdacht, da viele (sporadische) Fehler Mit der Drosselklappe im Speicher abgelegt waren. Die Drosselklappe habe ich daraufhin penibel gereinigt, Problem besteht aber weiterhin. Bitte um Anregungen, wo ich weitersuchen könnte.
Viele Grüße


Die Leitungen der Drosselklappen-Steuereinheit zum Motorsteuergerät laufen über die beiden
14-fach Stecker (braun und schwarz) am Zylinderkopf links unterhalb des Zündtrafos.
Wenn die mit dem Hochdruckreiniger getroffen werden, kann da schon mal Feuchtigkeit eindringen.
Rund um den Zündtrafo (Zündkabel und 4-fach Stecker) sollte natürlich auch alles knochentrocken und sauber sein - sonst gehen die Zündfunken schnell mal fremd.
Desweiteren sollten alle Masseverbindungen zum Motor und Karosserie fest und frei von Korrosion sein.
Neulich in einem ähnlichen Fall war es die Masseverbindung zwischen Motorträger und Karosserie. Das Kabel hatte sich aus der Hülse gelöst und war schon stark korrodiert. Dazu dann Feuchtigkeit - und schon hat man das Problem.
Und wie sieht es im Wasserkasten hinter der Spritzwand aus ? Voller Laub und die Abläufe Richtung Radhaus verstopft ? Dann bekommt das Motorsteuergerät nach der Waschstraße auch schnell mal nasse Füße.


Vielen Dank für die Anregungen. Der Lupo lief jetzt ne ganze Weile ohne Probleme (war weder in der Waschstraße, noch hat es geregnet).
Da ich aber nicht wollte, dass das Problem wieder auftritt, wenn meine Freudin alleine unterwegs ist, habe ich mal probiert, den Fehler gezielt herbeizuführen, indem ich Wasser auf den im Bild rot markierten Bereich gekippt habe (mir war nämlich aufgefallen, dass es dort auch nach der Waschstrasse feucht war).

Und siehe da: EPC und Motorkontrolleuchte waren wieder an, Motor ging ständig aus, sehr unrunder Lauf, starker Benzingeruch (denke mal aufgrund der Fehlzündungen, oder?).
Blöderweise musste ich dann am selben Tag noch 2x100km Autobahn fahren und es hat auch noch angefangen stark zu regnen, sodass die Stelle nicht richtig getrocknet ist und während der Fahrt immer wieder sporadisch EPC aufgeleuchtet hat und die MKL an war. Der Motor lief an diesem Tag auch durchgängig etwas unrund, bin aber glücklicherweise nicht liegen geblieben.

Nachdem 2 Tage später alles durchgetrocknet ist, läuft er jetzt wieder ohne Probleme und nach einem Batterie-Reset ist auch die MKL ausgegangen.
Nach der Regenfahrt ist mir ausserdem aufgefallen, dass auch der Bereich um die Batterie ziemlich nass geworden ist...
Zu deinen Inputs:
Zitat:

Desweiteren sollten alle Masseverbindungen zum Motor und Karosserie fest und frei von Korrosion sein.

-> Wo gibt es die denn überall? Habe bisher nur die vom Pluspol der Batterie zum Motorblock gesehen und die sah noch ganz ok aus und war fest...
Zitat:
Und wie sieht es im Wasserkasten hinter der Spritzwand aus ? Voller Laub und die Abläufe Richtung Radhaus verstopft ?
Im Kasten befindet sich fast kein Laub und v.a. kein stehendes Wasser, die Abläufe hab ich allerdings nicht wirklich gefunden

Jetzt ist die große Frage: wie geht man hier weiter vor? der kleine hat schon 220.000km runter und eine teure Fehlersuche bei VW ist bei dem Auto nicht wirklich im Budget.


IMG_5402.jpg
IMG_5402.jpg

Zitat:

Da ich aber nicht wollte, dass das Problem wieder auftritt, wenn meine Freudin alleine unterwegs ist, habe ich mal probiert, den Fehler gezielt herbeizuführen, indem ich Wasser auf den im Bild rot markierten Bereich gekippt habe (mir war nämlich aufgefallen, dass es dort auch nach der Waschstrasse feucht war).


Und warum nimmst Du dir dann nicht genau diese 2 Steckververbindungen mal vor, trennst sie, trocknest sie innen mit nem Fön und suchst nach Korrosion und Undichtigkeiten im Bereich der Kabeleingänge. Normalerweise ist bei diesen Mehrfachsteckern jedes einzelne Kabel extra mit einer Dichtung gegen eindringendes Wasser geschützt. Die beiden Stecker sind vermutlich für die Verbindungen zu den Lambdasonden. Wenn die aufgrund von feuchtigkeitsbedingten Störungen in der Signalleitung falsche Werte ans MSTG sendet, dann leuchten halt EPC bzw. MKL.

Die Wasserabläufe im Wasserkasten befinden sich links und rechts in den äußersten Ecken (s. Foto)


Wasserkasten (Ablauf
Wasserkasten (Ablauf

Um ehrlich zu sein hab ich die Stecker nicht auseinandergefummelt bekommen, muss mir das morgen nochmal genauer anschauen und poste dann mal Fotos wie die Stecker von innen aussehen. Kann man diese Stecker auch erneuern oder gibts da bei VW nur komplette Kabelbäume? Danke Dir schonmal für die Hilfe, ich denke wir kommen dem Problem näher...



Zitat:

Um ehrlich zu sein hab ich die Stecker nicht auseinandergefummelt bekommen

Das hab ich mir gedacht...
Als erstes am besten die Steckverbindung vor dem Trennen aus der Halterung raus ziehen.
Dann anhand des Fotos mit den farbigen Pfeilen vorgehen.
- gelb = Verriegelung etwas entlasten durch Zusammendrücken der Steckerteile
- blau = kleine Sperre (sieht aus wie eine Mini-Schublade) zurückziehen und halten
- rot = gleichzeitig Steckerhälfte zurück ziehen.
Auf keinen Fall die Sperre vom Stecker abhebeln - nur in Längsrichtung ziehen.

Zitat:

Kann man diese Stecker auch erneuern oder gibts da bei VW nur komplette Kabelbäume?

Ganze Stecker zu wechseln ist nichts für Laien ohne Spezialwerkzeug und im Normalfall auch nicht erforderlich.
Es reicht völlig aus, die Kontakte vorsichtig zu reinigen und ggf. mit etwas Kontaktspray von Korrosion zu befreien.
(Kein Sprühöl wie WD40 ! verwenden, das kann man höchstens nach dem Wiedereinbau von außen auf den Stecker sprühen zur Verdrängung der Feuchtigkeit.)


Stecker lösen.jpg
Stecker lösen.jpg

Habe heute die Stecker auseinander gebaut (s.Bilder). Beim schwarzen Stecker sieht man eindeutig dass 2 Kontakte eine andere (rötliche) Farbe haben, beim Braunen Stecker sehen alle Kontakte gleich aus.

Ich gehe also mal davon aus, dass der Stecker an den 2 besagten Pins undicht ist und deswegen korrodiert.

Zufälligerweise stand heute auch der ADAC in meiner Straße und der gelbe Engel sagte mir, dass bei den Lupos eig meistens die Zündtrafos und Kabel sehr Empfindlich auf Feuchtigkeit reagieren und ich mal alles gut säubern und mit etwas Kontaktspray behandeln soll.

Frage: Wie säubere ich denn jetzt diese ganzen Verbindungsstücke am besten und müsste der Stecker nicht eh eig getauscht werden? Über kurz oder lang tritt ja sonst wieder Wasser ein und es geht von vorne los...


IMG_5422.JPG
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IMG_5424.JPG
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Die Kontakte 3 u. 4 des schwarzen Lambdasondensteckers sind für die Signalleitungen der Sonde, die m.W. goldbeschichtet sind, also keine Panik.
Mindestens genauso wichtig wie die Steckerseite ist die Kabelseite. Sind dort an beiden Steckerhälften (m + w) die kleinen Silicondichtungen um die Litzeneingänge von allen 4 Zuleitungen dicht ? Übrigens mach doch auch mal Fotos von der Seite.

Am braunen Stecker sehen mir die 3 Kontakte grünlich aus, d.h. hier ist Kupfer oxydiert.
Das muss blank sein. Für solche Zwecke kann man richtiges Kontaktspray wie KONTAKT60 verwenden. Welche Kabelfarben haben die 3 Leitungen eigentlich, damit ich mal nachsehen kann, für welchen Geber etc. der braune Stecker überhaupt ist.

Ansonsten möchte ich nochmal davor warnen, hier bei solch kleinen Feuchtigkeitschäden anzufangen, Stecker zu erneuern. Das führt meistens bei unsachgemäßer Arbeit zu einer "Verschlimmbesserung". Lieber die kritischen Bereiche in Plastikfolie einpacken und so gegen größere Spritzwassermengen schützen.
Diese dauernden Unterbodenwäschen im Motorbereich sind m.E. ohnehin eine Unart von deutschen Saubermännern.
Und wenn ein Motor o. Getriebe Öl verliert, dann macht man das nur einmal um die Ursache zu finden. Ein normaler Pkw ist nun mal kein Tauchpanzer


Habe nochmal versucht ein paar aussagekräftige Bilder zu machen...

Werde dann mal Kontakt60 (gibts das im Baumarkt?) besorgen, alle Steckverbindungen damit Reinigen und die Stecker von aussen in Klarsichtfolie einpacken, oder hast du noch weitere Ideen?



IMG_5459.JPG
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Die Stecker sehen doch alle gut aus. Auf keinen Fall besteht Anlass, die zu tauschen.
Leider ist es mir trotz intensiver Suche nach den Farben der Kabel kombiniert mit einem braunen, mit 3 Kabeln belegtem 4-fach Stecker nicht gelungen, herauszufinden wofür die Kabel sind.
Kontakt60 gibt es wohl eher bei Elektronikläden wie Conrad, Voelkner oder Reichelt.


Alles klar, vielen Dank trotzdem für die Hilfe! Ich werde jetzt mal sämtliche Steckverbindungen mit dem Kontakt60 säubern (auch am Zündtrafo etc.) und hoffe dass die Sache damit erledigt ist. Falls nicht melde ich mich hier wieder


War gestern bei Conrad, wo man mir das Kontakt 61 mitgegeben hat, weil es für den Einsatzzweck wohl besser geeignet sei, hoffe mal die haben mich richtig beraten...
Was mir noch aufgefallen ist: Unser Lupo hat gar keinen Unterfahrschutz montiert. Sollte da nicht eigentlich einer sein, der dann auch vor Spritzwasser schützen würde?


Zitat:

Unser Lupo hat gar keinen Unterfahrschutz montiert. Sollte da nicht eigentlich einer sein, der dann auch vor Spritzwasser schützen würde?


Gibt es auch - für die Diesel, 3L, GTI und 16V Modelle (kostet 170 € bei VW), lässt sich aber wohl auch bei den anderen nachrüsten.
[Dieser Link ist nur für Mitglieder sichtbar


  • Eine preiswertere Variante gibt es bei ebay:
    http://rover.ebay.com/rover/1/707-53477-19255-0/1?icep_ff3=2&pub=5574856712&toolid=10001&campid=5336406245&ipn=psmain&icep_vectorid=229487&kwid=902099&mtid=824&kw=lg&icep_item=111839007356


  • Hat diesen Unterfahrschutz schonmla jemand an seinem 1.0 Benziner rangebaut?


    lupotreff.de
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